O46/2017 Wochenrückblick

Montag

Der erste Schnee für diesen Winter überraschte mich dank Wettervorhersage nicht. Mein Auto steht ja jetzt wieder unter und musste somit nicht freigeräumt werden. Die Hofeinfahrt zum Glück auch nicht.
Nach der Arbeit bin ich noch schnell einkaufen gegangen und habe dabei ein Set mit Füchsen entdeckt und mir gedacht, dass meiner schöner ist (erinnert ihr euch? Bastelabend im Kindergarten).
Der Nachmittag war dann wieder mit Kinderbeschäftigung voll. Memory spielen, zusammen puzzlen, versuchen nicht zu streiten. Als sie gegen fünf dann im Wohnzimmer mit ihren Arztkoffern spielten konnte ich schnell die Reste von gestern für das Abendessen warm machen und den Tisch decken.


Dienstag

Direkt vom Kindergarten bin ich mit ihnen weiter gefahren, weil ich etwas in der nächsten Stadt besorgen musste. Mit Kinderlieder singen konnte ich sie vom einschlafen abhalten und weil sie so brav waren und sich mal nicht gestritten haben und mir brav gefolgt sind, haben sie sich im Lidl Matchboxautos mitnehmen dürfen. Zu Hause wurde dann auf den Spielteppichen mit den Autos rennen gefahren und die beiden waren seelig. Es war entspannt bis nach dem Abendessen und dann ging es erst richtig los. Gestreite ohne Ende inklusive Beissen, Schlagen und Kratzen. Das hat selbst nicht beim ins Bett gehen aufgehört. Ich war so fix und fertig und bin dann auch um acht ins Bett

Mittwoch

Morgens war es kalt, auch wenn es sicher noch kälter werden wird, ich freue mich wieder auf die wärmeren Tage. Ich habe mich mit J verabredet. Heute ist der einzige Tag mit Sonne und das wollen wir ausnutzen. Ich bringe die Kinder nach Hause und ziehe sie warm an. Gefütterte Matschklamotten Wir treffen uns auf dem Spielplatz und es ist saukalt. Wir beschließen eine Runde zu laufen, aber das hilft auch nicht wirklich. Also sind wir ungefähr nur eine Stunde draußen gewesen als wir uns auf dem Heimweg machen. Zu Hause sind die Kinder froh aus den Klamotten rauszukommen und nur in Strumpfhose toben zu können. Wir machen gemeinsam Kartoffelspalten und Kürbisschnitze und lassen sie im Backofen garen.
Nach dem Essen geht es dann alles seinen gewohnten Gang. DIe Kinder ins Bad, waschen, umziehen, Zähne putzen. Dann dürfen sie fernsehen und ich kann die Küche aufräumen und die Betten vorbereiten. Mir ist kalt und ich gehe dann auch recht früh schlafen.

Donnerstag

Zwei Orte weiter ist ein Martini-Markt, also beschließe ich, dass ich mit den Kindern direkt nach dem Kindergarten dahin fahre. Nun ja, hat sich nicht gelohnt. Die Märkte werden immer kleiner und was dann noch angeboten wird, will ich nicht kaufen. Es war nichts anderes als ein Krämermarkt, wo Haushaltsdinge angeboten werden, die kein normaler Mensch kaufen würde. Dann zweimal Hosenverkäufer und einer mit Gürteln, Handtaschen und so weiter. Wenigstens gab es ein Würstchenstand, bei dem ich den Kindern Pommes kaufen konnte. Ich habe alles mögliche gedacht, als wir fast keinen Parkplatz gefunden haben und war dann total enttäuscht. Auch weil wir bei der Kälte das ganze auf uns genommen haben.
Abends gab es dann wieder Nudeln mit Fleischbällchen und Kohlrabi Püree, für mich natürlich alles ohne Nudeln. Kinder glücklich, Mama geschafft und froh, als es endlich Zeit fürs eigene Bett ist, denn sogar das kuscheln mit der Katze musste Moritz übernehmen, weil ich gar nichts mehr machen wollte.

Freitag 

Eigentlich waren wir mit Kindergartenfreundinnen und deren Mutter fürs Schwimmbad verabredet, aber kurzfristig hat sie abgesagt und ich konnte den Jungs dann nicht sagen, wir gehen nicht. Also habe ich umgeplant und bin mit ihnen ins kleinere Schwimmbad gegangen, wo keine Rutschen sind. Hier hatten sie aber auch jede Menge Spaß. Sie wollen keine Schwimmflügel mehr und das Baby bzw Kleinkindbecken ist ja sowieso so was von langweilig. Sie mögen das Nichtschwimmerbecken, weil sie dort auf einer relativ großen Fläche laufen können ehe das Wasser über sie hinaus geht. Heute war dann vom Beckenrand springen angesagt, mit anschließendem unter Wasser zu mir schwimmen. Also unter Wasser machen sie das echt gut, sie schafen es allerdings nicht, den Kopf zum Luftholen nach oben zu drücken oder sogar den Kopf oben zu halten. Aber da sie ja jederzeit aufgrund der Beckentiefe aufstehen können, scheint ihnen das wenig auszumachen. Einzig allein wichtig ist dabei, dass sie ihre Taucherbrille aufhaben. Eine Dame war so nett und hat uns mit meinem Smartphone gefilmt, dass ich es Papa zeigen kann.
Als ich dann eigentlich um kurz nach fünf nach über drei Stunden Wasser gehen wollte, habe ich mich beim Blick in eine mit Mütter und Kinder überfüllte Umkleidekabine dagegen entschieden und wir sind noch eine halbe Stunde länger geblieben. Das hatte natürlich zur Folge, dass wir erst kurz nach sechs zu Hause waren und somit alles ein wenig später statt gefunden hat. Bis das Essen warm war und wir gegessen haben war es bereits sieben, dann Kinder umziehen und fürs Bett fertig machen. Ja und nicht zu vergessen, dass das Sandmännchen auch noch gesehen werden will. Alles in allem waren sie dann erst um acht im Bett und haben aber dann prompt geschlafen 🙂
Papa haben wir ja nicht gesehen, weil er zum Fußball gegangen ist. Er war aber so nett und hat die nasse Wäsche aus der Maschinein den Trockner geschmissen, so dass ich beim Fernsehen noch zusammenlegen und bügeln konnte. Außerdem habe ich nach dem die Kinder im Bett waren noch das komplette Haus gesaugt (den Kindern macht es ja nichts aus, wenn sie mal schlafen) und nass durch gewischt, dass ich am nächsten morgen nicht zu viel zu tun habe und außerdem rennt dann niemand durch das frisch geputzte 😛


Samstag 

Papa haben wir noch schlafen lassen und Max auch, als Moritz mich morgens um halb sieben geweckt hat und meinte, er hat genug geschlafen. Wir haben uns angezogen und Frühstück vorbereitet. Er wollte Laugenstangen mit Käse überbacken, also haben wir das gemacht. Während die Stangen im Ofen backten, waren wir im Bad, haben den Tisch gedeckt, Papas Zeitung aus dem Briefkasten geholt und die Kaffeemaschine angemacht. Max kam dann auch und wollte erst frühstücken ehe es ins Bad ging. Und als der erste Kaffee aus der Maschine kam, war auch Papa am Tisch,
Er musste noch etwas erledigen und meinte dann, dass wir gegen Mittag zu Metro zum einkaufen fahren. Jetzt war ich froh, dass ich gestern schon einen großen Teil der Hausarbeit erledigt hatte. Ich habe dann noch eine Maschine Wäsche gewaschen, die Betten frisch gemacht, das Spielzeug aufgeräumt. den Kindern aus Karton ein Lenkrad gebastelt, mein Auto gesaugt und aufgeräumt, so dass alle Kisten und Taschen zum einkaufen Platz haben.
Viertel vor eins waren wir dann bei Metro. Dort haben wir erstmal zu MIttag gegessen ehe wir ans Bummeln gegangen sind. Meine Einkaufsliste war lang, aber ich habe nicht mal die Hälfte von dem bekommen, was ich wollte. Aber egal, das kann man auch wo anders kaufen bzw ein neues Smartphone hat auch noch Zeit, vielleicht bis nach Weihnachten.
Die Kinder konnten sich beim Spielzeug nicht satt sehen und wir konnten schon raus hören, wohin die Interessen gehen. Die Weihnachtsgeschenke habe ich ja bereits und ich bin froh, dass ich die Interessen der Jungs getroffen habe. Auch wenn ich nicht genau das gekauft habem was sie jetzt alles wollten.

Als wir dann beim Noon Food fertig waren, haben sich unsere Wege getrennt und wir haben jeder seine Liste abgearbeitet. Wobei ich die meiste Zeit beide Kinder hatten, weil sie müde und hungrig waren, da sind sie immer Mama bezogen, Außer wenn Morizt aufs Klo muss, da muss dann Papa wieder herhalten. Er will nämlich nicht aufs Frauenklo gehen. Mein persönliches Highlight an diesem Tag war der Fund von „Einhornmüllbeutel“. Leider waren da nur noch drei Packungen da, ansonsten hätte ich sicher viel mehr gekauft 😀
Nachdem wir über vier Stunden in der Metro waren ging es endlich wieder nach Hause, im Dunkeln… ich mag im Dunkeln ungern Auto fahren. Aber wir haben es heil nach Hause geschafft. Papa hat dann die Einkäufe versorgt, das meiste war ja auch von ihm 🙂 und ich habe die Kinder mit Abendbrot versorgt, die umgezogen und gewaschen und so weiter. Auch erst wieder gegen acht war der vorbei. Papa hat dann noch Kneepfle* gemacht

Sonntag

Bereits kurz nach sechs war ich dank Katze wach. Also hab ich mich mit dem Handy noch ein wenig auf die Couch gelegt und gewartet, dass die Jungs wach werden, keine zwanzig Minuten später hat sich dann Moritz zu mir gesellt. Max brauchte auch nicht mehr lange und kuschelte sich ebenfalls zu mir. Nach zehn Minuten war aber genug gekuschelt und ich musste aufstehen. Wir haben zusammen Ofen im Feuer gemacht, den Frühstückstisch gedeckt und dann Papa geweckt.
Nach dem Frühstück ist Papa erstmal Schnee schippen gegangen und hat dann Winterreifen auf sein Auto aufgezogen. Ich habe den Gulasch für das Mittagessen aufgesetzt und nebenbei mit den Kindern gemalt. Max überaschte mich, dass er ohne Vorlage seinen Namen und auch den von Moritz geschrieben hat. Ok, letzteren hat er drei Buchstaben im Namen vertauscht, aber ich habe es gleich erkannt. Moritz dagegen hat Schatzkarten und Baumhäuser gemalt. Die beiden haben die Bilder für meine Schwester gemalt, die uns zusammen mit ihrem Freund und Baby im Bauch zum MIttagessen besuchen wird. Papa geht dann noch zur Kirche und auf den Friedhof wegen dem Volkstrauertag und ich beschäftige die Jungs weiter, schaue nach dem Gulasch und mache neuen Vorrat Soßenpulver. (Rezept folgt, wenn Interesse besteht). Papa kommt kurz nach elf wieder und macht dann noch Karottengemüse, Gurkensalt und zu seinen Kneepfle* noch zusätzlich Reis. Es ist wie immer dann zu viel von allem da, aber alle allen hat es geschmeckt und jeder hat ein wenig mehr gegessen, Selbst die Jungs.
Nach dem Mittagessen haben wir Kaffee getrunken und noch ein paar Plätzchen der Kinder gegessen und ich habe nebenbei die Spülmaschine beladen und wieder in der Küche Ordnung geschaffen. Da wir noch zu meiner Schwägerin mussten, haben sie die zwei kur vor zwei verabschiedet und ich habe die Jungs angezogen, Moritz ist mit Papa mitgefahren, denn Papa musste sein Werkzeug und so mitnehmen und ich bin mit Max nachgefahren.
Bei meiner Schwägerin hat mein Mann dann einen neuen Herd eingebaut und Tante M hat uns die Haare geschnitten. Bei waren es diesmal nur die Spitzen, denn ich will sie ja wieder wachsen lassen und den Jungs hat sie eine Winterfrisur verpasst. Das Deckhaar also länger gelassen und das Gesichtsfeld wieder frei gemacht.
Dann haben wir mit Lego gespielt. Die Kinder waren total von dem vielen Lego und den tollen Fahrzeugen von Cousin A begeistert, dass es eigentlich nicht schwer war, sie zu beschäftigen. Es gab dann noch Kaffee und Kuchen und auch das Abendessen haben wir dort zu uns genommen.

 


*) besondere Art von Spätzle, die mit einem Dreibein gemacht werden

Bis nächste Woche
Melli

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45/2017 Wochenrückblick

Montag
Ich bekomme Gurken geschenkt und mache mich während der Pause im Internet schlau, was man damit anfangen kann. Also wird auf dem Heimweg alles eingekauft, was man so zum einlegen braucht. Zusätzlich noch Paprika und Zwiebeln. denn der Gärtopf umfasst 10 Liter und die Gurken wiegen nicht mal 3 Kilo.
Also wir dann vom Kindergarten zu Hause sind dürfen die Jungs Paprika schneiden, während ich die Zwiebeln schäle und viertel. Dann schichten wir alles schön im Topf, schmeissen die Gewürze drauf, legen die Steinplatten rein und machen uns an den Sud. Das bißchen Arbeit hat fast eineinhalb Stunden gedauert und so ist nicht mehr viel Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. WIr essen die Reste von gestern und machen es uns dann wie immer im Wohnzimmer gemütlich.

Dienstag
Frau Nachbarin fragt an, ob wir mit ihr in den Edeka laufen. Da es aber regnet und kalt ist, außerdem die Jungs erst letzte Woche krank waren, schlage ich ihr vor, dass wir einen Spielnachmittag bei uns machen können, sobald ich mit den Jungs vom Kindergarten zu Hause bin. Ich habe dann noch schnell Waffeln als Nachmittagssnack gebacken, ein paar Äpfel dazu klein geschnitten. Es wurde ein lauter Nachmittag. Aber die Kinder waren beschäftigt. wir Mütter konnten uns unterhalten. Kurz vor dem Abendessen haben dann alle Kinder aufgeräumt, Frau Nachbarin hat noch ein paar Waffeln mitgenommen und dann war der Tag auch schon wieder vorbei.

Mittwoch
Wir waren eigentlich mit J und L verabredet. Aber Max ist wieder stark am Husten und hat auch erhöhte Temperatur. Da es immer noch nass ist, beschließe ich, dass wir nicht rausgehen. Wenn es nur kalt wäre, hätte ich mich anders entschieden.
Wir inhalieren alle, dass Max es nicht allein so blöd findet. Dan helfen mir die Jungs Nudeln zu machen, heute darf ich mal welche für mich machen und ich entscheide mich für Spirelli. Außerdem mache ich noch Kartoffeln und Blumenkohl mit heller Soße.
Die Kinder essen eine große Portion und ich bin froh, dass wir den Nachmittag so gut rum bekommen haben.

Donnerstag
Wieder ruft der Kindergarten an. Moritz weint und hat Ohrenschmerzen. Ich rufe gleich den Arzt an und mache mich auf den Weg. Mein Chef ist nicht begeistert. Ich auch nicht.
Fast eine Stunde muss ich beim Arzt warten, diesmal habe ich beide Kinder dabei, dass ich nachmittags nicht nochmal muss. Max ist topf fit, bis auf den Husten und Moritz hat auch nichts erkennbares. Ohren sehen gut aus und er hat nur erhöhte Temperatur. Ich bekomme einen IBU Saft aufgeschrieben, den ich im Wechsel mit Paracetamol geben soll. Außerdem soll ich die Nasen der beiden sauber halten und auch Nasenspray benutzen, dass die Ohren frei bleiben. Mhm nun ja,
Um halb eins kommen wir zu Hause an und ich sehe, dass Papa zu Hause ist. Jetzt bin ich erst recht sauer. Ich habe einen Weg von über einer halben Stunde von der Arbeit und er ist nicht mal 5 Minuten weg. Er hat das Telefon nicht gehört… Wers glaubt.
Moritz geht es nach der ersten Dosis Saft gut und wir müssen die Pakete auspacken, die ich bekommen habe. Denn da ist sein Arztkoffer drin. Und natürlich einer für Max. Ich werde also den Nachmittag über immer wieder untersucht, Zwischendurch komme ich dazu, den beiden was zu essen zu machen und aufzuräumen. Ich sortiere das Spielzeug aus. Alles was kaputt ist, oder auch nicht mehr vollständig und somit nicht wirklich bespielbar, schmeisse ich weg. Und dann fällt mir auf, dass die Kinder eigentlich nicht viel Spielzeug haben.
Klar sie haben ein Haufen Lego Duplo, von dem ich das meiste mittlerweile auch in Kisten verfrachtet habe und es nur abwechselnd bespielen lasse. Aber ansonsten hat jeder der beiden nur noch eine Handvoll Spielzeugautos, jeder eine Malmagnettafel und jetzt die Ärztekoffer. Also alles im Rahmen.
Um kurz vor vier biete ich den beiden dann noch ein warmes Essen an, denn wir ich will mit ihnen zum St. Martinsumzug vom Kindergarten. Sie essen brav ihre Nudeln mit Gemüse und Soße und dann müssen wir uns auch schon anziehen. Papa geht mit.
Um 17 Uhr fängt der Gottesdienst an, den die Kindergartenkinder gestalten, dann kommt St Martin und teilt seinen Mantel vor der Kirche und der ganze Trupp ist ihm dann durch den Ort gefolgt. Zum Abschluss gab es dann noch warme und kalte Verpflegung in Form von Punsch/Saft und Fleischkäsweckle/Butterlaugenstangen.
Nachdem die Jungs dann noch draußen mit ihren Freunden Fangen gespielt haben, der Papa zwei Glühwein hatte und ich leicht durchgefroren war, sind wir nach Hause, wo die Kinder Hundemüde ins Bett gefallen sind. Falls es morgen Moritz wieder schlecht gehen sollte, muss Papa zu Hause bleiben.

Freitag
Nach der Arbeit hole ich beide Kinder vom Kindergarten ab. Wir fahren nach Hause und essen die Nudeln, mehr wollen sie nicht. Dann wird schnell aufgeräumt und wir fahren einkaufen. Der Nachmittag ist kalt und nass, also verbringen wir den Tag im Haus. Ich lass mich mit ihrem neuen Arztkoffer untersuchen und gesund pflegen, wir kuscheln und lesen Bücher. Ausserdem kommt noch der Schornsteinfeger und die beiden geben ihm zweimal die Hand, zur Begrüßung und zum Abschied. Das muss einfach Glück bringen. Und so geht der Tag auch rum.

Samstag
Wie jedes Wochenendebeginn putze ich. Ich beginne gleich nach dem aufstehen, Papa kümmert sich um die Jungs. Er zieht dann Moritz an und nimmt ihn mit. Nachdem Max mit mir die Waschmaschine beladen hat, gehen wir noch einmal einkaufen und Lotto spielen. Vielleicht bringt das Hände schütteln ja was. Wieder zu Hause kommt Oma mit meinen Neffen, die drei spielen und ich kann mit meiner Mutter in Ruhe Tee trinken und quatschen. Kurz bevor Papa und Moritz wieder kommen, müssen sie leider schon wieder los. Der Postbote bringt dann ein Paket mit den Weihnachtsgeschenken für die Jungs und ich habe meine Not Ausreden zu erfinden, um es nicht mit ihnen öffnen zu können.

Wir ziehen uns dann  Lederhosen und ich mein Dirndl an. Die Narrenzunft lädt nämlich zum Schlachtplatte essen ein. Dort verweilen wir fast drei Stunden ehe es im Regen wieder nach Hause geht. Hier passiert nicht mehr viel.

Sonntag
Was soll ich sagen.
Ich bin total gerädert. Max hat dreimal in der Nacht geschrien, weil seine Beine weh getan haben. Beim dritten Mal habe ihn komplett umgezogen, weil ich vermutet habe, dass es an dem Overall lag, den er von Papa angezogen bekommen hat. Danach wollte er nicht mehr in sein Bett und ich habe ihn zu mir genommen, was auch bedeutet, dass ich nicht gut schlafen kann. Um sieben kam dann auch Moritz und wollte nicht mehr schlafen. Also bin ich aufgestanden. habe unsere Morgentoilette erledigt und das Frühstück vorbereitet. Dann sind wir gegen acht wieder ins Schlafzimmer und habe Papa und Max geweckt.
Nach dem Frühstück habe ich die Küche aufgeräumt und danach mit den Kindern Breedle (Plätzchen, Kekse) Teig gemacht. Es war ja Regen und kalt für den ganzen Tag gemeldet, also muss man die Kinder ja irgendwie beschäftigen. Als wir fertig waren und den Teig in den Kühlschrank zum ruhen gelegt haben, hat dann Papa angefangen mit Kochen. Wir sind spielen gegangen.
Nach dem Mittagessen haben wir dann ausgestochen. Moritz war wieder voll bei der Sache und ich musste dann noch die Plätzchen mit Eigelb bestreichen, dass er dann Zuckerperlen drauf streuen konnte. Max dagegen wollte lieber mit Lego bauen. Duplo ist out. Papa hat ein kleines Starterset zu einer Bestellung dazu bekommen, daher wird jetzt kleines Lego gebaut. (Wie im Kindergarten) Als dann alles fertig gebacken war, bin ich mit den Jungs nach oben gegangen. Wir haben das große Lego in die Kisten geräumt und ich habe ihnen gezeigt, wie viel Lego da ist. Bei Gelegenheit muss ich unbedingt die Kisten sortieren und nach den Anleitungen die Steine zusammen suchen. Sie wollten am liebsten alles haben. In den Kisten oben ist, soweit ich anhand der Anleitung erkennen konnte. eine Haufen von der Marsstation inklusive Raumschiffen, dann Feuerwehr, und ein anderes Zeug. Ich hab für Max Reifen und Steine rausgesucht und eine kleine Box getan, dass er Autos bauen kann. Da war er dann zu frieden. Moritz dagegen blieb bei seinem Zug. Papa hat in der Zeit des Backens und der Steine suchen die Winterreifen auf mein Auto gemacht. Zum Glück haben wir den Wintergarten, so blieb er trocken.
Den Rest vom Nachmittag haben wir dann im Wohnzimmer verbracht. Die Kinder haben abwechseln gespielt, gestritten, mit Papa fern gesehen, mit mir gebastelt. Ich habe einen Kranz gemacht, weil ich mal probieren wollte, wie sich das machen lässt. Ist ganz ok geworden für das erste Mal würde ich sagen. Die Kinder waren maßgelblich an der Deko beteiligt. ich habe nur Wünsche ausgeführt.

Bis nächste Woche
Melli

 

44/2017 Wochenrückblick 

Montag

Da ich für den heutigen „Brückentag“ kein frei bekommen habe, hat Papa die Kinder mit genommen zur Arbeit. Denn die Kinder hatten Kindergartenfrei :-/ Papa hat bei Verwandschaft gearbeitet und da hat dann Tante Käthe auf die Kinder aufgepasst. Ich bin nach der Arbeit gleich einkaufen gegangen, denn ein Tag zwischen zwei „Wochenenden“ bringt die Leute dazu, wie wild einzukaufen und ich wollte es mir nicht mit den Kindern antun.

Als ich dann die Kinder abholen wollte, musste ich erst noch eine Tasse Kaffee trinken, den dazugehörigen Kuchen konnte ich zum Glück ablehnen. Eine dreiviertel Stunde später als geplant, sind wir dann richtig Heimat. Wir waren mit J und L mal wieder auf dem Spielplatz verabredet und ich wollte die Kinder vorher noch in die Matschklamotten packen, außerdem Tee kochen und Kekse einpacken.
Da J und L sowieso immer später kommen, machte ich mir keinen Zeitstress. Obwohl wir selbst eine Viertelstunde später als vereinbart endlich am Spielplatz waren, war von den beiden noch nichts zu sehen. Die Sonne schien zwar, aber es war wirklich kalt. Unter 10° Grad. Die Kinder waren aber alle gut angezogen, für uns hatte ich eine Decke für die Bank dabei und wir haben zwischen warmen Tee trinken, Kekse essen und Kinder bespaßen das Wetter dennoch genossen.
Gegen halb fünf sind wir dann aufgebrochen und nach Hause gegangen, die Kinder haben sich dort dann selbst eine Suppe mit Grießklößchen gekocht, Naja, ich habe geholfen, schließlich musste ja jemand die Brühe in den Topf füllen, die Grießklößchen aus dem Gefrierfach holen und den Herd anmachen. Die beiden wollen immer mehr selbst machen und ich kann nicht mehr tun, als sie dabei zu unterstützen.

Die Zeitumstellung und das Spielen draußen bei den Temperaturen tat ihr übriges und die Jungs sind wieder freiwillig ins Bett und haben kurz drauf auch schon geschlafen.

Dienstag 

Die Zeit nach dem Frühstück nutzte ich um unsere Friteuse zu reinigen. Eigenlich hätte ich es bleiben lassen sollen, das Ding in den Müll werfen und im Internet nach etwas neuem schauen. Nun ja, ich habe sie dennoch fast zwei Stunden geputzt und dennoch ist sie nicht richtig sauber. Das wird wohl auch nichts mehr, denke ich. Sie ist noch aus der Zeit vor mir. Aber die Fettpfanne und das Sieb sind auf jeden Fall wieder ordentlich sauber.
Dann habe ich das Mittagessen zubereitet. Rollschinken, Sauerkraut, Kartoffelbrei, Spätzle und natürlich Soße. Zwei Stunden Arbeit für nicht mal ne Viertelstunde Essen. Wenigstens ging es mit den Kindern soweit. Sie haben sich gut selbst beschäftigt und wenn nicht, habe ich sie zu Papa geschickt, der eine Wissenschaft daraus machte, auf vier Kinderjeans Flicken auf die Knie zu nähen.
Nach dem Mittagessen bin ich mit den Jungs eine Runde laufen gegangen, Papa wollte nicht mit. Nach einer dreiviertel Stunde waren wir durchgefroren, zumindest an den Händen, der Rest war ja gut eingepackt und wir sind nach Hause. Dann haben wir nicht mehr viel gemacht, Die Kinder haben gespielt, ich habe gestrickt. Nach dem Abendessen gab es dann wieder Kinderprogramm und ins Bett gehen.

Mittwoch

Nach dem Frühstück habe ich versucht die Kinder zu beschäftigen, weil sie sich wieder am Prügeln waren. Wir haben dann Quarkbällchen gemacht,. Fritteuse war ja schließlich wieder sauber. (nicht dass ihr denkt, ich mache das nicht regelmäßig. Aber ach frittiertem Hähnchen kann man keine süßen Gebäcke machen) Die ersten wurden auch gleich verputzt sobald sie kalt genug waren. Gesättigt sind die beiden spielen gegangen, Papa war ja immer noch an Hosen flicken dran und ich habe weiter gestrickt. Mittagessen machen ging heute schnell, denn ich habe nur die Reste von gestern warm gemacht. Nachdem die Küche aufgeräumt war, sind alle wieder ihre Wege gegangen. Ich habe weitergestrickt, die Jungs abwechselnd bei mir oder oben bei Papa gespielt.
Als ihnen dann zu langweilig wurde, habe ich mit ihnen Schrumpffolie bemalt. Ich wollte mal testen, wie das so ist. Es hat unheimlich Spass gemacht, besonders der Folie im Ofen zu zusehen, wie sie kleiner wird. Die Kinder waren von ihren Bildern total begeistert.
Dann habe ich mich mit beiden ins Wohnzimmer gelegt, weil ich Kopfschmerzen hatte, die einfach nicht weggehen wollten und wir haben uns bei YouTube Weihnachtsbäckerei angesehen. Ich bin am suchen, was ich dieses Jahr mit den Kindern zusammen mache ohne dann eine neue Küche nach der Weihnachtsbäckerei zu benötigen.

Es gab dann nur ein schnelles Abendessen, ich habe den Kindern nur gemacht, was sie wollten, kein Tisch gedeckt oder so. Danach gab es Theater, weil sie nicht ins Bad wollten um sich waschen und umziehen zu lassen. Und weil Papa schön gegen mich gearbeitet hat, habe ich mich dann einfach aufs Sofa gesetzt und gestrickt. Irgendwann kam dann Moritz und meinte, er möchte gern fernsehen und ich habe nur gesagt, dass es das nur gibt, wenn sie gewaschen, umgezogen und ihre Zähne sauber sind. Auf einmal ging es und beide sind ins Bad, natürlich nur wieder mit Streitereien gegenseitig.
Nach dem Bad habe ich dann beide erst noch aufräumen lassen, und es klappt wunderbar, wenn sie etwas wollen, können sie auch machen, was ich will. Nachdem also alles ordentlich und sauber war, durften sie ihr Abendprogramm sehen und sind danach auch brav ins Bett gegangen, denn sie sind beide fast auf dem Sofa eingeschlafen.

Donnerstag

Ich kläre mit meinem Chef ab, dass ich früher gehen kann. Ich will in Ruhe Großeinkauf machen ehe ich die Jungs vom Kindergarten abholen muss. Kurz darauf klingelt mein Smartphone und der Kindergarten ist dran. Moritz weint, weil er Ohrenschmerzen hat. Er will zu Mama. Ok, somit gehe ich noch früher von der Arbeit und ärgere mich, weil sie nicht Papa angerufen haben wie ausgemacht. Denn in den meisten Fällen ist er näher und schneller im Kindergarten als ich. Auf dem Weg zum Auto rufe ich in der Arztpraxis an und bekomme einen Termin für 12:40. Eine Stunde später als ich im Kindergarten bin. Max geht es gut und er will im Kindergarten bleiben. Ich nehme also nur Moritz mit, der im Musikzimmer auf einer Matratze liegt. Er ist total schlapp und heiß. Wir fahren erst nach Hause und er schläft. Er tut mir leid, als ich ihn für den Arzttermin wieder einpacke und ins Auto verfrachte.

Diagnose: Mittelohrentzündung im rechten Ohr.😷

Wieder zu Hause legt sich Moritz gleich ins Bett und schläft sofort wieder. Als es Zeit ist Max zu holen, wecke ich ihn. Er will nicht aufstehen und ich sage ihm, dass ich gleich wieder da bin. Voll mit schlechten Gewissen und Sorgen fahre ich Max holen. Vorher springe ich noch schnell in die Apotheke um duschen Rezepte für Moritz einzulösen. Ich brauche für alles nur 10 Minuten und Moritz schläft immer noch, als wir zu Hause sind. 

Gegen vier fängt Max an mit weinen und sagt er hat Ohrenschmerzen. Ich rufe also wieder in der Praxis an und wir dürfen gleich kommen. 

Diagnose : Mittelohrentzündung im linken Ohr 😷

Der Tag ist vorbei, ich hole noch die Medikamente für Max und dann wird das Krankenlager zu Hause eingerichtet. Ich rufe meinen Chef an und bitte ihn für morgen mir frei zu geben. Dann melde ich die beiden noch im Kindergarten für morgen ab. 

Beide gehen früh ins Bett und schlafen schnell.

Freitag

Die Jungs schlafen lang, und man merkt, dass es ihnen nicht gut geht. Den ganzen Tag bin ich damit beschäftigt, ihnen zwischen dem Schlafen und quengeln trinken zu bringen oder sie zum Essen zu bewegen. Neben bei mache ich Haushalt, Wäsche und koche. Gegen Nachmittag sind beide fit, so dass ich beschließe, mit ihnen raus zu gehen. Frische Luft ist immer gut. Das gute Wetter nutze ich, um den Wintergarten aufzuräumen, alle Fahrräder und Fahrzeuge außer BobbyCars werden immer  den Verschlag gestellt, die Bierbänke und Tische an ihren Platz geräumt. Jetzt muss nur noch der Fahrradanhänger versorgt werden, dann hat mein Auto wieder einen Unterstellplatz für den Winter. 

Samstag 

Es geht beiden wieder besser, und sie streiten wieder kräftig miteinander. Nachdem ich alle Betten abgezogen und frisch bezogen habe, baue ich  die Kommode bei ihnen im. Kinderzimmer ab, sie nimmt zu viel Platz weg für das wenige Nutzen. Danach werden wieder die Betten verschoben. Dann sauge ich alle Räume und wische nass durch.

Wir gehen schnell einkaufen, mein Großeinkauf muss warten. Nudeln, Tomatensauce und grüner Salat gibt es als schnelles Mittagessen. Oma kommt dann noch zu Besuch mit F. Sie essen den Rest und dann entscheiden wir, dass wir noch spazieren gehen. Schließlich soll das Wetter ab morgen schlecht werden.

Während des Abendessen kommt Papa heim. Er isst nicht mitgenommen. Ich richte die Jungs für das Bett und Papa tobt dann mit ihnen. In der Zeit räume ich die Küche auf und mache mich fertig. Kurz vor sieben verabschiede ich mich von den drei und lass mich von J abholen. Wir machen uns ein Mädelsabend mit lecker Essen und Cocktails (ohne Alkohol) 

 Sonntag 

Mit Migräne werde ich schon sehr früh wach, ich nehme gleich eine Tablette, aber die Wirkung setzt nicht ein. Als Moritz wach wird, kann ich ihn dazu überreden mit mir noch im großen Bett zu kuscheln. Ich will nicht aufstehen. Ich nehme eine weitere Tablette und bleibe liegen. Viertel nach neun quäle ich mich dann doch aus dem Bett, weil Moritz immer wieder zu mir kommt, weil er sich nicht von Papa anziehen lassen will. 

Ich nehme noch eine Tablette zusammen mit Kaffee und hoffe auf eine Erlösung. Ich leg mich aufs Sofa und die beiden kommen im Wechsel zum kuscheln. Papa ist den Vormittag über beschäftigt mit Mittagessen kochen. Mir wird es zu warm im Wohnzimmer und ich gehe mit den Jungs hoch ins Gäste-/Spielzimmer. Dort liege ich bis zum Mittagessen im Bett und beschäftige die Jungs, versuche Streit zu schlichten und zwischendurch döse ich. 

So geht es nach dem Mittagessen weiter, wenn sie leise spielen, schlafe ich halbwegs, wenn ihr streiten, kümmer ich mich. Nachmittags geht es mir dann endlich besser und wir gehen runter. Ich lass ihnen Badewasser ein und wir bleiben ca eine Stunde im Bad. Danach zieht es die Jungs  zu Papa, mit ihm schauen sie dann Zoo Fernsehsendungen an. Ich setze mich in die Küche und stricke.

Nach dem Abendessen ist dann wieder normales Abendprogramm angesagt, nur dass die beiden nicht ins Bett wollen und immer wieder was neues finden um zu uns zu kommen 😜 aber gegen acht ist dann doch Ruhe. 

43/2017 Wochenrückblick

Montag

Moritz ist nachts wieder zu mir ins Bett geklettert. Er ruft nicht mehr, sondern macht sich selbst auf den Weg. Daher bin ich dankbar, dass Papa nachtlichter installiert hat, die den Weg leuchten, aber dennoch nicht das Haus hell erleuchten.
Für mich war dann nicht mehr an Schlaf zu denken, denn der kleine Mann klammert sich dann immer furchtbar an mir fest und ich kann mich in keine bequeme Position bringen.
Der Arbeitstag war relativ schnell vorbei, weil es wieder gegen Ende des Jahres zu geht und eine Menge Projekte müssen geschlossen werden.
Nachdem ich die Kinder vom Kindergarten geholt habe, bin ich mit ihnen einkaufen gegangen. Sie wollten unbedingt Erdbeerquark essen und ich hatte meine liebe Mühe ihnen zu erklären, dass es um diese Jahreszeit keine Erdbeeren mehr gibt. Sie haben sich dann mit einem fertigen Erdbeerquark zufrieden stellen lassen.
Zu Hause wurden dann die 500g schnell weg geputzt und dann war wieder nur nörgeln angesagt. Moritz fehlt der Mittagsschlaf, den er im Kindergarten trotz Möglichkeit nicht macht und Max steckt voller Energie und ist kaum zu bändigen. Kein Wunder also, dass es immer wieder Konflikte gibt. Ich schlage drei Kreuze als wir endlich mit dem Abendessen fertig sind und es beim Sandmännchen schauen endlich ruhiger wird. Da die beiden keine Flasche mehr bekommen, trinken wir noch einen Kakao bevor es ins Bett geht.

Dienstag:
Nach dem Kindergarten gehe ich mit den beiden auf den Spielplatz am Schützenhaus. Frau Nachbarin und eine Mama aus dem Kindergarten von der Nachbarstochter plus Kinder sind schon da. Die letzten schönen Herbsttage müssen einfach ausgenutzt werden. Außerdem ist es unheimlich entspannend, wenn man die Kinder einfach laufen lassen kann und nur zusehen muss.
Rechtzeitig zur Abendessen sind wir wieder zu Hause und dank der vielen frischen Luft und Bewegung sind die beiden auch so müde, dass es ohne größeres Theater ins Bett geht . Gegen zehn schreit Max allerdings wie am Spieß und ich muss ihn zu mir ins Bett holen. Er kann nicht laufen.

Mittwoch

Die Erkältung macht mir schwer zu schaffen, dann das nicht gut schlafen, weil Kind mit im Bett tut sein übriges. Ich gehe früher von der Arbeit um mich zu Hause noch ein wenig ausruhen kann. Das Wetter ist wieder richtig toll und wir springen draußen im Garten rum. Entfernen hier und da das Laub von den Bäumen aus den Nachbargründstücken, zupfen die letzten Brombeeren vom Strauch, räumen den Wintergarten auf. So langsam muss ich mir Gedanken machen, wo ich die ganzen Fahrzeuge unterbringe, dass mein Auto im Winter darin wieder Platz hat.

Gegen fünf gehen wir rein und ich ertrage das Gezanke nicht, also hole ich mein Tablet und lasse die beiden Kindersendungen schauen, dass ich ihn Ruhe essen kochen kann. Nebenbei lege ich Wäsche zusammen, die ich warm aus dem Trockner geholt habe und keine Luste habe zu bügeln. Muss auch mal so gehen. Beim Sandmännchen schauen gibt es wieder Streit, weil beide mit mir kuscheln wollen und nicht verstehen, dass ich zwei Seiten habe und mit beiden kuscheln kann ohne das sie sich im Weg sind.

Um halb acht schlafen die beiden dann und ich kann mich endlich auch ins Bett legen.

Donnerstag:

Es ist wieder Spielplatztag. Vorher gehe ich aber mit den Kindern zur Bank und sie dürfen ihre Sparschweine abgeben. Für den Inhalt suchen sie sich Lampen in Glühbirnenformat aus.
Wir treffen uns wie Dienstag beim Schützenhaus. Durch Zufall kommen J und L auch. Es wird ein lustiger Nachmittag. Die Kinder spielen und wir Mütter tratschen. Allerdings tun mir dann ziemlich die Ohren weh, weil zwei von uns vier, dauernd nach ihren Kindern geschrieen haben anstatt mal hinzugehen und auch beim Reden die Lautstärke sehr hoch war, als ob man nicht zuhören oder gar verstehen würde. Zum Glück muss ich das Essen heute nur warm machen, so dass wir länger bleiben können.
Zu Hause fahren dann alle Kinder nochmal ne Runde BobbyCar, was Frau Nachbarin und mir die Luft verschafft, schnell die Öfen zu befeuern und das Essen auf den Tisch zu stellen. Im Wechsel erledigen wir das, so dass immer einer bei den Kindern ist.

Bei schönen Feuerschein und gemütlicher Wärme liegen wir dann auf der Couch und schauen Sandmännchen und auch Nils Holgerson und noch Yakari. Ich bin einfach zu faul und genieße diese Gruppenkuscheln, dass ich die beiden mehr fernsehen lasse. Danach sind aber beide sehr müde und schlafen auch sehr schnell ein, obwohl ihre Lampe am Bett hängt und leuchten muss. Als sie schlafen, mache ich die Dinger aus und gehe auch ins Bett.

Freitag

Auf dem Weg zum Parkplatz bestelle ich bei unserem „Lieblingspizzalieferant“ eine Pizza für die zwei zum Mittagessen zum abholen. War sinnvoll, denn der Laden war brechend voll, als ich eine knappe halbe Stunde später die Pizza abgeholt habe.
Die Kinder hat es gefreut, dass es Pizza gab und ich habe mich gefreut, dass ich nicht auf die Schnelle was kochen musste, was die Jungs auch essen wollen. Moritz ist dann zum Mittagsschlaf gegangen und ich habe mit Max die Küche nach dem Essen aufgeräumt. Dann haben wir Holz aus dem Keller geholt und den Schwedenofen angemacht. Wir saßen eine zeitlang zusammen gekuschelt vor der Scheibe und haben den Flammen zugesehen.
Kurz vor zwei haben wir Moritz geweckt, der nicht aufstehen wollte. Ich konnte ihn locken, in dem ich ihm gesagt habe, dass wir einkaufen gehen. Er wollte zum großen Laden, also machte ich mich mit den beiden auf zum re*al. Dort angekommen wollte beide erst nicht aus dem Auto raus und dann nicht laufen, also hab ich einen großen Wagen mit Sitz gesucht (die sind da echt selten, es gibt mehr Wägen ohne Sitz als mit) und dann konnte es endlich losgehen. Ich muss nicht sagen, dass so ein Wagen echt schwer zu lenken ist, wenn ein Kind vorne drin sitzt und das andere im Wagen selbst und dort nur zappelt.
Wir haben die Liste von Papa abgearbeitet und alles gefunden, dann habe ich für mich noch zwei Kisten Cola geholt (Teufelszeug, ich weiß) und auf dem Weg zur Kasse haben dann die Kinder RIESEN Überraschungseier gefunden und auch jeder eins von mir bekommen. Es waren coole Monster drin 😛
Wieder zu Hause habe ich dann die Einkäufe weg geräumt, den Kindern ihre Schuhe und Jacken aufgeräumt und versucht mir einen Tee zu kochen. Er wurde kalt, ehe ich dazu kam ihn zu trinken. Die Jungs haben sich gestritten, sie haben sich gebissen, sie haben sich getreten, sie haben sich geschlagen und ich mittendrin. Fix und alle war ich, denn egal was ich ihnen angeboten habe, nichts hat für Ruhe gesorgt. Dann kam ein Paket, in dem ihre Winterjacken waren, die sie sich selbst ausgesucht haben, aber als diese dann anprobiert und für gut befunden wurden, ging das Theater von vorne los. Erst beim Abendessen waren sie dann einigermaßen normal, bis Papa nach Hause kam, den ich nicht erwartet habe, weil er mir gesagt hat, er arbeite Spät bzw Nachtschicht. Also gab es für ihn auch nichts zu essen. Was mir im Grunde egal war, denn er hatte die ganze Woche nichts zu abend gegessen, oder zumindest nicht, was ich gekocht habe.
Während ich die Kinder dann im Badezimmer für das Bett gerichtet habe und versucht habe, ihren Attacken gegeneinander auszuweichen oder zu unterbinden, hat Papa nochmal Holz hoch geholt und nochmal richtig eingeheizt. Man war ich froh, als Moritz freiwillig um kurz nach sieben ins Bett gegangen ist. Mit Max habe ich dann drei Geschichten gelesen ehe ich ihn dazu bewegen konnte auch schlafen zu gehen. Papa hat ihm dann noch gute Nacht gesagt und ist auf ein Fest gegangen, von dem er um drei Uhr morgens nach Hause kam. Das weiß ich, weil Moritz eine halbe Stunde vorher zu mir ins Bett gekrabbelt kam und mich seit dem nicht mehr schlafen ließ, weil er sich an mir festklammerte und dennoch das halbe Bett für sich beanspruchte und somit auch Papa auf seiner Seite recht wenig Platz zum schlafen hatte.

Samstag

Bis kurz nach acht hat Moritz mich schlafen lassen ehe er mit einem lauten: „Guten Morgen, es ist hell Mama!“ meinen Tag begrüßte. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass er sich aus dem Bett geschlichen hatte und neben dran stand. Wir sind dann aufgestanden und haben Max geweckt. Papa hab ich schlafen lassen. Zum Frühstück wollte Moritz Käselaugenstangen, also habe ich ihm welche gemacht. Ganz einfach, wenn man die Rohlinge dazu zu Hause im Gefrierschrank hat und nur noch Käse drüber streuen muss. Max wollte seine Laugenstangen lieber nur mit viel Salz, was er nach dem Backen alles entfernte. Während also die Stangen im Ofen waren, haben wir uns alle im Bad frisch gemacht und angezogen, dann haben wir den Ofen sauber gemacht, die Asche entsorgt und neu eingefeuert.
Nach dem Frühstück wollten mir beide helfen, also habe ich sie die Wäsche in den Keller tragen lassen, von der ich die Hälfte auf dem Weg einsammeln musste, sie haben sie sortiert und erst die dunkle in die Maschine getan. Danach war dann saugen und fegen angesagt, woran die Jungs ihre Lust verloren und lieber nach oben spielen gegangen sind. Ich habe dann Bad geputzt und schnell alles durch gewischt.
Nachdem der Haushalt erledigt war, habe ich die Kinder angezogen und wir sind zum Krämermarkt im Ort gegangen, mit einem kleinen Umweg über eine Bankfiliale. Der Markt wird jedes Jahr kleiner. Leider. Es gab einen Würstchenstand, dann kam ein Stand mit Karten, ein wenig weiter, zwei junge Frauen, die selbstgemachte Dekosachen verkauften wie Betonblätter, dann war der Weg schon länger zum Korbmacher direkt neben einem Hosenverkäufer. Der Kindergartenstand und der vom Backhaus waren die nächsten ehe der Markt mit wieder einem Würtschenverkäufer endete. Aber so ist das wohl auf einem Dorf 🙂 Wichtig war eigentlich nur der Kindergarten und das Backhaus. Statt selbst zu backen habe ich heute zwei fertige Brote gekauft für ein vielfaches, was es mich kostet, wenn ich es selbst mache 😉 aber kommt ja dem Verein zu gute. Beim Kindergarten haben wir dann Punsch (Mama einen Glühwein, weil es echt arschkalt war) getrunken und Waffeln gegessen, außerdem noch zwei Muffins gekauft. Und weil den Jungs Traktoren aus Holz in die Augen fielen, die man selbst anmalen konnten, haben wir diese auch noch gekauft. Auf dem Rückweg habe ich beim Korbmacher noch einen neuen Korb fürs Holz gekauft, der alte hat schon lange ausgedient und bevor er endgültig in seine Einzelteile zerfällt. Naja ihr wisst schon.
Voll gepackt mit Einkäufen haben wir dann den Heimweg angetreten, hier muss man sagen, dass ich echt froh war, dass es nicht mal fünf Minuten sind, auch wenn alles nur berg auf ging, Prompt fing dann Moritz an, er kann nicht mehr laufen und er will im Korb getragen werden. Wir haben es geschafft auch ohne nach Hause zu kommen. Und obwohl wir nur eine knappe Stunde unterwegs waren, denn Schwätzchen musste man ja auch halten, waren wir durch gefroren. Papa war mittlerweile wach. Ich habe das Brot in die Küche gebracht und den Holzkorb ausgetauscht, dann habe ich die Muffins und den Rest der Waffeln auf den Tisch gestellt und uns Tee gekocht. Nein, es gab kein Mittagessen 🙂 Die beiden haben gut gefrühstückt, hatten die warmen Waffeln auf dem Markt und ihre Muffins und ich wollte nichts essen.

Papa ist dann zum arbeiten gegangen, heute war die Nachtschicht.
Den Rest vom Nachmittag habe ich dann versucht die Kinder bei Laune zu halten. es war nass und kalt draußen, so dass die beiden auch nicht raus wollten. Irgendwann merkte ich dann, dass Moritz immer ruhiger wurde. Er war dann auch sehr warm, aber kein Fieber. Wir haben uns eine Grießklößchensuppe zum Abendessen gemacht und dann nach dem Bad zusammen ferngesehen. Ich wollte die Kinder wegen der Zeitumstellung länger wachhalten, aber hatte mal wieder keine Chance bei Moritz, der prompt kurz nach sieben ins Bett gegangen ist und dann auch gleich eingeschlafen ist.

Sonntag

Vor Zeitumstellung: Viertel vor drei kommt Papa nach Hause, prompt wird Moritz wach und sucht seine Uhr, Ich weiß, was er sucht und wo sie ist, und bin froh, dass trotz Festtagsbeleuchtung im Kinderzimmer Max nicht wach geworden ist. Moritz klettert dann zu mir ins Bett, weil er nicht allein schlafen will.

Nach Zeitumstellung:
Kurz nach zwei kommt Papa auch ins Bett und schiebt Moritz erstmal weiter auf meine Seite, dann fängt er auch gleich an mit schnarchen. Also Moritz auch endlich wieder schläft, schleiche ich mich aus dem Schlafzimmer und lege mich aufs Sofa. Irgendwann gegen fünf kommt Moritz und fordert mich auf, wieder zu ihm ins Bett zu kommen.
Kurz nach sechs ist meine Nacht dann endgültig vorbei, weil Moritz genug geschlafen hat. Er hat dann auch dafür gesorgt, dass Max aufgestanden ist. Papa hat weiter geschlafen.
Wir haben gefrühstückt, waren dann im Bad und dann habe ich versucht, die beiden still zu halten. Dass sie nicht streiten oder sich wieder prügeln. Es hat ganz gut geklappt mit Malen, später mit Puzzeln und Memory spielen. Ich glaube, dass Spiel, wird ein Lieblingsspiel. Moritz ist total begeistert davon. Während Max wild Karten aufdeckt und scheinbar nur durch Zufall Pärchen findet, so geht Moritz gezielt vor. Er überlegt, welche Karten er aufdeckt und so war es kein Wunder, dass er immer die meisten Pärchen hatte. Angefangen haben wir mit 12 Paaren, dass es nicht so schwierig ist, mittlerweile sind wir bei 20 Paaren. (wir haben verschiedene Memories, die man auch gut miteinander mischen kann). Zwischen durch ging es natürlich nicht ohne streiten. Und weil wir so früh aufgestanden sind, zog sich der Vormittag auch wie Gummi.
Eigentlich wollten wir auf einen verkaufsoffenen Sonntag, bei Dauerregen, den niedrigen Temperaturen und zwei verrotzten Kindern hatte ich keine Lust, zu dem war Papa ja noch am schlafen.
Zum Mittagessen wollten die Kinder Pommes, und da sich meine Lust zu Kochen aufgrund Mangels Interessen an meinem Essen von den bekochten eher gering hilt, habe ich ihnen den Wunsch erfüllt. Ich habe Karotten und Kartoffeln geschält, erst den Karottensalat mit Apfel und Nüssen gemacht und dann die Pommes geschnitten. Ich hätte auch die aus dem Gefrierschrank nehmen können, aber unsere Kartoffeln sind gerade wieder im Frühling und sollten daher eher verarbeitet werden.
Als Papa dann aufgestanden ist, haben die Kinder ihm noch Zeit gelassen zum Kaffee trinken und Zeitung lesen und dann in Beschlag genommen, was gut war, weil ich ja in den Essensvorbereitungen war. Ich habe Papa dann noch gebeten, zwei Hosen an den Knien zu flicken, denn er macht das mit mehr Hingabe und Leidenschaft als ich. Mir reichen Flicken drauf und er verkünstelt sich mit Zug drauf sticken oder so. Max ist dann mit Papa mit gegangen und Moritz fing an mir zu helfen. Er hat ganz toll die Pommes in die Friteuse getan und den Tisch gedeckt.

Das Mittagessen war für die Kinder lecker, Salat und Pommes fanden sie gut, dem Gesicht nach zu urteilen hat Papa sich aber ein wenig mehr erhofft. Mir selbst hat der Salat gereicht.
Dann blieb Max bei mir und Moritz ist mit Papa sticken gegangen. Max hat mit mir die Küche aufgeräumt und dann haben wir uns auf das Sofa gesetzt und Bücher gelesen. Halb drei ist Papa dann zum Fussball und ich habe mit den Kindern oben Lego gespielt. Gegen fünf wurden die beiden unruhig und wollten Essen, Klar, wäre ja eigentlich auch Abendbrotzeit. Wir haben dann Crepes gemacht mit Nutella, denn Papa ist ja nicht da 😛 Danach ging es wie immer ins Bad und als wir dann in Schlafanzügen eingepackt waren, habe ich noch warmen Kakao gemacht, Holz in den Ofen nachgelegt und wir haben uns auf die Couch beim Kinderprogramm zusammen gekuschelt.
Immer wieder fielen Moritz die Augen zu, aber er hat es geschafft bis kurz nach dem Sandmännchen durchzuhalten. Und der Vorteil der Zeitumstellung war heute, dass sie beide kurz drauf geschlafen haben. Ich habe dann aufgeräumt, gemütlich TerraX und Tatort gesehen, nebenbei mal wieder Socken gestrickt und bin dann auch ins Bett.

Bis nächste Woche

vielleicht dann auch wieder mit Bildern

Melli

 

 

42/2017 Wochenrückblick

Montag

Der heutige Tag war dazu da, die Überreste des Urlaubes zu beseitigen.
Gegen halb acht bin ich wach geworden und dann gleich ins Bad. Dann habe ich die Jungs geweckt. Papa kam dann auch und wir haben Arbeitsteilung gemacht. Ich habe die Die Jungs gewaschen und angezogen, in der Zeit hat Papa das Frühstück und Vesper für den Kindergarten vorbereitet. Während die Jungs gegessen haben, hab ich die erste Ladung Wäsche in die Maschine getan und gestartet. Dann hoch, für die Kinder die Wechselklamotten in ihre Taschen gepackt, Matschklamotten und Gummistiefel ebenfalls.Dann die Kinder Schuhe und Jacke anziehen und dem Papa mitgeben. Dann erstmal Küche aufräumen, Stühle hoch und so weiter.
Man sollte meinen, wenn man eine Woche nicht zu Hause ist, dann sollte es genauso aussehen, wie man es verlassen hat. Dies war leider nicht der Fall. Unser Haussitter, in diesem Fall meine Mutter, war nicht so ordentlich, wie ich es erwartet hätte. Prompt stand sie dann auch in der Tür und wollte „reden“. Weil ich gerade beim saugen war und ich nicht gleich gesprungen bin wie sie, ist sie beleidigt abgezogen. Soll sie, dass hat mir den Raum gelassen, die nächste Maschine Wäsche zu waschen und die andere in den Trockner zu schmeissen.
Dann schnell einkaufen, dass wieder frisches Obst und Gemüse im Haus ist,
Wieder zu Hause konnte ich dann schon gleich die erste Wäsche weg bügeln und nebenbei ein wenig fernsehen, und dann war es auch schon wieder Zeit um die Kinder zu holen. Die Jungs waren müde und schwer zu beschäftigen, nebenbei musste ich ja die Wäsche weiter machen, weil ich abends auch früh ins Bett wollte.
Zwischenzeitlich war Papa auch noch ne Weile da, aber nicht wirklich anwesend in seinem Büro.
Ggen fünf war ich so erledig und gestresst, dass ich ihnen den Fernseher angemacht hab, ich konnte so einen weiteren Korb in Ruhe wegbügeln und das Abendessen machen. Brokkoli Gratin und Nudeln. Nach dem Essen wie gewohnt umziehen, waschen, Zähne putzen, ihre Sendung und Sandmännchen und dann fing das Theater beim zu Bett gehen an. Den ganzen Urlaub über gab es keine Flasche um ins Bett zu gehen und nun wollten sie wieder ein und ich habe es ihnen rigoros verweigert. Max machte noch bis kurz vor acht rum, aber ich habe ihn irgendwann ignoriert und er ist eingeschlafen.

Dienstag

Nach dem ich die Kinder vom Kindergarten geholt habe, sind wir direkt in den Garten. Wir haben bzw ich habe das Laub zusammen gekehrt, den Sandkasten ausgeräumt, das Sandelzeug zusammen gepackt und den Platz mit dem Straßenbesen so gut es ging gesäubert. Die Jungs haben währenddessen etwas gegessen, sind mit dem BobbyCar gefahren OHNE Schutzschuhe, so dass die neuen Schuhe nun auch wieder futsch sind und haben auf die Nachbarstochter gewartet. Nachdem ich dann im Garten fertig war, b in ihc vor das Haus und habe den Hof vpn den Blättern befreit. Wir haben in der Einfahrt mehrere Fliederbäume und die lassen so einiges an Laub. Als das auch erledigt war, habe ich mich zu den Nachbarn gesetzt und die Kinder haben miteinander gespielt.
Nach dem Abendessen bin ich noch mit den Jungs und ihren Kindergartenfreundinnen und deren Mama Kirbe singen gegangen, so dass die beiden erst kurz vor halb neun im Bett waren, aber gleich darauf geschlafen haben.

Mittwoch

Endlich  waren wir mal wieder mit J und L verabredet. Wir haben uns auf dem großen Spielplatz beim Tiergehege getroffen. Hier wurde erstmal wieder viel gerutscht und J und ich haben uns erstmal wieder etwas länger unterhalten. Danach sind wir wie üblich ins Tiergehege nur um wieder auf den Spielplatz zu gehen, weil dort A mit ihren Zwillingen war. Hatten einen netten Nachmittag zusammen.

Abends ging es dann wieder pünklich nach dem Sandmännchen ins Bett, obwohl Moritz auf der kurzen Heimfahrt im Auto eingeschlafen ist.

Finde das dritte Kind 😁

Donnerstag

Die Kinder mussten früher vom Kindergarten geholt werden, weil wir einen Termin beim Zahnarzt hatten.
Bevor wir allerdings gehen konnten, musste ich erstmal auch mit ihnen schimpfen, weil sie ein frisch gepflanztes Johannisbeerbäumchen abgebrochen haben. Die Erzieherinnen waren nicht ganz aufmerksam und haben es zu spät gemerkt, dass die beiden sich daran zu schaffen gemacht haben. Abgeschaut haben sich die beiden das bei einem anderen Kind, welches Sonnenblumen abgebrochen hat. Ich habe versprochen, dass ich das Bäumchen ersetze, weil es ja für die Kinder ist, dass sie in den Sommermonaten was zum naschen haben und eine er Erzieherinnen hat mir das Schild des Baumes mitgegeben. Er wird nächstes Jahr sicher wieder austreiben, allerdings dann als Strauch und nicht als Baum. Und weil eine Gärtnerei auf dem Weg zum oder vom Zahnarzt liegt, war das kein Problem.

Zum Zahnarzt gehe ich mit ihnen seit sie eineinhalb sind halbjährlich, einfach um rechtzeitig zu sehen, wenn was sein sollte und zum anderen, ihnen die Angst zu nehmen.
Die beiden waren vorbildlich. Zuerst hat sich Max auf den Stuhl gelegt und war ganz begeistert von dem tollen Wimmelbild an der Decke, dass er vor lauter erzählen sich fast nicht in den Mund hat schauen lassen. Er hat leider einen offenen Biss, was sich aber noch verwachsen kann. Ich soll einfach mal drauf achten, wie er schluckt. Und wir sollen wirklich versuchen auf die Schnuller zu verzichten, was bei Max leider nicht so einfach ist, weil er immer noch sehr „oral“ ist. Wenn er keinen Schnuller bekommt, nimmt er alles in den Mund und lutscht sogar Daumen. Also erlaube ich abends zu einschlafen den Schnuller noch. nehme ihn aber weg, wenn ich selbst ins Bett gehe und die beiden schlafen. Moritz fand es auch sehr spannend, was da so gemacht wird. Und auch er hat wunderschöne gepflegte Zähne und sein Biss ist optimal. Das freut das Mutterherz, besonders wenn man zwei so Schlingel hat, die immer wieder was anstellen.
Nach dem Zahnarztbesuch, bei dem wir auch gleich neue Termine für uns gemacht haben, sind wir noch in die Gärtnerei. Leider hatten sie nicht mehr genau diese Sorte, aber ich konnte ein anderes Bäumchen kaufen und habe dieses dann auch gleich im Kindergarten abgeliefert. Bzw die Jungs durften das machen und das war ihnen nicht angenehm. Vielleicht ist das ja eine Lektion. Denn als wir zu Hause waren, mussten sie ihre Sparschweine ausschütteln und mir das Geld für den Baum wieder geben. Da flossen die Tränen. (Habe natürlich das Geld später wieder zurück in die Dosen getan.) Oma kam dann noch auf ein kurzes Schwätzchen, und ich habe dann nebenbei noch Rasen gemäht und um unsere Beerensträucher das Gras mit der Schere geschnitten. Nochmal Laub zusammen gekehrt und dann ist das meiste auch schon erledigt gewesen. Die Jungs sind in der Zeit immer wieder über den Zaun geklettert, hoch zur Straße gelaufen und schön am Rand dann wieder zu uns runter. Ich muss unbedingt schauen, woher ich diese Kinderaufsteller herbekomme, die man an die Straße machen kann, wisst ihr, was ich meine?
Gegen fünf wurde es dann doch recht frisch und wir sind rein. Während ich Käsespätzle mit Tomatensoße zum Abendessen gemacht hab, haben die Jungs noch gespielt. Und nach dem Abendessen ging alles flott zur Hand, das ins Bad gehen, waschen, anziehen, Zähne putzen. Bevor es zum schlafen ging haben dann beide noch was getrunken und dann kam Papa nach Hause. Das erste Mal in der Woche, dass er den Kindern Gute Nacht gesagt hat.
Habe ihn dann darauf vorbereitet, dass ich am 30.11. nicht frei bekomme und er auf die Kinder zumindest vormittags aufpassen müssten, weil ich dann eben im Gleitzeitrahmen nur bis elf arbeiten gehe. Er meinte, ich kann voll gehen, wenn er die Kinder hat, dann hat er die Kinder. Auch gut.

Max kam dann nochmal, weil er etwas trinken wollte und dann konnte ich auch endlich ins Bett. Ich glaub, da entwickelt sich bei mir eine Erkältung. Max hat auch schon Rotznase und Husten…. wie eigentlich das ganze Jahr

Freitag 

Die Jungs wollten nach dem Kindergarten nicht wirklich Mittag essen, also sind wir ins Kinderzimmer und haben uns alle hingelegt. Moritz ist natürlich eingeschlafen und mit Max habe ich dann ne Stunde leise geredet. Danach war Kinderbeschäftigung angesagt, weil wir nicht raus konnten. Max und ich hat ne Erkältung erwischt und das Wetter war nass und kalt. Also haben wir gespielt und gebastelt. Nach dem Abendessen wollte Moritz dann nicht ins Bett und erst als er bei mir schlafen durfte, ist er dann eingeschlafen. Habe ihn dann in sein Bett getragen.

Samstag 

bereits kurz nach sechs ist Moritz wach und Ringel zwischen seinem Bett und meinem hin und her. Also war nichts mehr mit schlafen. Wir sind dann aufgestanden und haben das Frühstück vorbereitet. Danach  sind Papa und Max auch aufgestanden. Moritz ist dann mit Papa arbeiten gegangen und Max hat mir beim Haushalt geholfen. Einkaufen waren wir auch noch. Dann wollte er Kuchen backen und wir haben Linzer gemacht. Den Kuchen essen beide sehr gerne. Nebenbei habe ich noch aus Fleischknochen und Gemüse Bratensoße angesetzt, weil unsere Vorräte leer sind. 

Den Nachmittag haben wir dann gespielt und nebenbei habe ich noch die Wäsche gebügelt.

Zum. Abendessen kamen dann die anderen beiden nach Hause und nach dem Essen war gewohntes Abendprogramm angesagt. 


Sonntag 

Kurz vor sieben kam Moritz wieder in mein Bett gestiefelt und er blieb auch liegen, weil die Katze ebenfalls im Bett war und sich ausgiebig von  ihm streicheln ließ.

Nach dem Frühstück war freie Spielzeit angesagt, Papa machte Büro und ich die Küche in den die Vorbereitungen für das Mittagessen. Nach dem Essen ist Papa wieder mit Moritz los, um bei meiner Mutter den Herd und Ofen auszubauen, weil sie ja umzieht und er ihn auch eingebaut hat. In der Zeit habe ich mit Max Memory und Domino gespielt und war erstaunt, wie gut er sich alles merken konnte. Er hat es wirklich geschafft ohne Hilfe mehr zu finden als ich. Als Moritz wieder da war, haben die beiden Memory gespielt und sich nichts geschenkt. Beide haben ein gutes Gedächtnis und fast immer gleich viele Paare gefunden. 

Der Rest vom Nachmittag war sonst ruhig. Jetzt bade ich gerade Max, Moritz ist schon sauber und schaut mit Papa fern. Gleich gibt es Abendessen und dann ist auch bald Feierabend. 

Bis nächste Woche 

Melli 

41/2017 Wochenrückblick

Montag: Urlaub Tag 1 (2)
Da wir alle erst nach halb zwölf ins Bett sind, schlafen Papa und die Jungs noch, als ich um sieben aufstehe und erstmal Klarschiff mache. Ich genieße die Ruhe und mache mich fertig. Kurz vor acht öffne ich dann die Schlafzimmetür und lass ein wenig Licht rein. Unser Zimmer besteht aus einer kleinen Kochnische, einem Wohnzimmer mit zwei Couchbetten,einem Schlafzimmer mit Doppelbetten, einem Bad und das Waschbecken extra. Werde noch Bilder machen, wenn ich es nicht vergesse.

Papa hat mit den Jungs im Schlafzimmer geschlafen, ich selbst habe die Flucht ergriffen, nachdem alle eingeschlafen sind, weil Papa sehr laut geschnarcht hat.

Nach einer Frühstück sind wir zu einem der drei Strände gelaufen und die Jungs haben das erste Mal das Meer gesehen und sich gleich ausgezogen. Mir war es zu kalt, aber sie hatten Spaß. Irgendwann sind wir dann wieder aufgebrochen und einen anderen Weg zurück gegangen. Vor dem Mittagessen mussten beide aufs Klo und das nur mit Papa. Als sie längere Zeit nicht zurück kamen, habe ich alles zusammen gepackt und bin sie suchen gegangen. Ein Fehler. Ich wollte nur schauen, ob alles in Ordnung ist und ob ich helfen kann. Deswegen habe ich dann einen Anschiss von Papa bekommen. Weil ich nicht mehr am Platz war und er ausgesehen hat wie ein Depp, warum auch immer. Es folgte ein Streit. Schöner siebter Hochzeitstag.

Nach dem Mittagessen haben wir die Jungs umgezogen und sind an den Pool bzw die Pools gegangen.Papa hat sich auf ne Liege gelegt und geschlafen und ich habe nach den Jungs geschaut. Als Max dann mal wieder sein großes Geschäft in der Hose hatte, habe ich ihn geweckt, dass er auf Moritz aufpasst, während ich Max waschen gehe. Die beiden kamen uns dann nach, weil Moritz zu mir wollte. Meine Tasche, Handtuch,alles einfach haben die beiden nicht mit genommen. Also schnell zum Pool und meine Urlaubskasse inklusive Ausweise geholt. Dann hatte ich keine Lust mehr auf Pool. Die Jungs angezogen und in das Zentrum gelaufen. Papa hatte die Wahl und ist dann mit gekommen.

Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel und danach ziemlich schnell auf dem Zimmer. War ja schon nach acht. Kinder bettfertig gemacht, mich dazu gelegt und Papa zurück an die Bar. 

Dienstag Urlaub Tag 2 (3)

Heute habe ich nach dem Frühstück die Kinder ohne schlechtes Gewissen in die Betreuung gegeben, den Mann an der Bar geparkt und bin ins Zentrum gelaufen. Ich habe die Ruhe genossen und mich verwöhnen lassen. Dann habe ich mich nach Ausflugsmöglichkeiten erkundigt und bin zurück. 

Nach dem Mittagessen sind wir wieder an den Strand. Die Kinder lieben diesen großen Sandkasten in Verbindung mit Wasser. Papa hat geschlafen und ich einfach nur die Kinder beobachtet. Auch im Wasser waren wir. Es ist immer noch herrlich warm. Ein entspannter und echt schöner Nachmittag. 

Nach dem Abendessen waren wir noch beim Abendprogramm, Kinder Disco war angesagt. Und dann auf ins Zimmer, Kinder bettfertig gemacht und mich dazu gelegt. 

Mittwoch Urlaub Tag 3 (4)

Heute haben wir einen Schiffsausflug nach Cala Millor gemacht. Dazu haben wir die Jungs bereits nach einer Stunde wieder aus der Betreuung geholt und sind mit ihnen zum Hafen gegangen. 

Die Hinfahrt dauerte über zwei Stunden und mir war schlecht. Es war so ein Katamaran mit Glasboden, so dass die Jungs lieber unten statt oben sitzen wollten. Trotz schöner Umgebung und herrlichem Wetter konnte ich es nicht genießen. Es gab sogar einen Zwischenstopp zum Schwimmen. Aber der Wellengang machte mir zu schaffen. 

In Cala Millor selbst haben wir dann zu Mittag gegessen, denn kaum festen Boden unter den Füßen ging es mir wieder gut. Wir  sind dann noch ein wenig bummeln gegangen. Leider waren die Kinder sehr stressig, weil sie alles wollten und nicht bekamen. Moritz war sogar extrem, dass ich ihn manchmal am liebsten ins Meer geworfen hätte. 😳 Die Rückfahrt war zum Glück kürzer Dank weniger Stopps und wir beide waren froh, dass wir nicht mehr weit zum Hotel hatten. 

Im Hotel dann schnell duschen und das Abendprogramm mit Kinderdisco  nach dem Essen genossen, ehe es wieder aufs Zimmer und ins Bett ging. 

Donnerstag Urlaub Tag 4 (5)

Max wollte nicht in die Betreuung und dennoch habe ich ihn abgeben. Moritz war gleich wieder Feuer und Flamme. Nun ja, Max hat sich dann mit anderen Kindern angelegt, gebissen, getreten und das obwohl sie größer und älter waren. Werden ihn wohl morgen nicht abgeben dürfen. Moritz war mal wieder ein Engel. Die beiden verhalten sich total gegenteilig, in der Betreuung (Kindergarten oder jetzt Betreuung) so und bei uns andersrum.

Die freie Zeit haben wir genutzt.

Direkt nach der Betreuung sind wir mit den Jungs ohne Mittag zu essen zum. Strand. Unterwegs haben wir in einem der vielen Läden ein wenig Proviant und Getränke gekauft. Am Strand selbst haben wir dann eine Wasserbahn gebaut, sind mit den Jungs ins Wasser, wo mich dauernd so kleine Fische gebissen haben, haben wieder im Sand gespielt und Papa und ich sind auch abwechselnd für uns allein schwimmen gegangen.

Gegen vier wollten die Kinder nicht mehr und wir sind in Schwimmsachen zurück ins Hotel und haben dort noch im und am Pool gespielt. Naja mehr Papa und die Jungs, ich habe trinken und Snacks besorgt. So war dann die Zeit bis zum Abendessen auch gut überbrückt.

Bei der Kinderdisco hat Max dann wieder seine schlechte Seite gezeigt und nur gestänkert, auch mit den Animateuren. Ich habe ihn dann zu mir genommen, wo er überraschend brav war und sich eigentlich nur an mich gekuschelt hat. Ich hätte toben schreien und so weiter erwartet.

Papa ist fast auf dem Stuhl eingeschlafen und so ist er den ersten Abend zusammen mit uns ins Bett statt nochmal an die Bar gegangen. Jetzt liegt er mit Moritz im großen Bett, weil er nicht mehr auf dem dem Schlafsofa schlafen wollte und ich habe mich mit Max auf die zwei Sofas gelegt. Alle zufrieden, denn im großen Bett konnte ich nicht richtig schlafen, erstens zu weich, zweitens immer quer zu den Jungs, und weil die Betten nicht fest verbunden und auf Rollen sind, musste ich nachts mehrfach raus, um sie zusammen zu schieben, dass ich nicht irgendwann auf dem Boden liege. Gute Lösung für alle. 

 

Freitag Urlaub Tag 5 (6)

Mit Migräne in der Nacht wach geworden und verzweifelt meine Tabletten gesucht. Bin dann mit Max nach dem Frühstück ins Zentrum gelaufen um eine Apotheke zu suchen. Nach seinen Attacken gegen die anderen Kinder wollten wir ihn nicht wieder den Animateuren und Kindern zu muten. Ich wünsche mir so sehr, dass ich ihn besser verstehen könnte und wüsste, warum er das macht. Er weckt aber stattdessen immer stärker den Beschützerinstinkt.  Danach war ich mit ihm ein Eis essen und ich habe zwei Tabletten mit Cappuccino getrunken. Bald ging es mir besser. Wieder im Hotel haben wir Papa und Moritz am Pool gefunden. Er wollte ohne Max nicht in die Betreuung. Am Pool sind wir dann auch den ganzen Tag geblieben. Inklusive Platzwunde am Kopf bei Max, weil Papa wieder übertreiben musste. Genäht wurde nicht, aber mit Klammerpflaster geklebt und er lief den Rest vom Tag mit einer großen blutverkrusteten Stelle am Kopf rum, so dass er natürlich von jedem angegafft wurde. Und dann die schöne  Nachricht, dass ich wieder Tante werde. 

Nach dem Abendessen haben wir Postkarten geschrieben und sind dann zu Kinder Disco.

Samstag Urlaub Tag 6 (7)

Nach dem Frühstück sind wir alle ins Zentrum gelaufen, es war Markttag und ich wollte noch ein wenig Geld ausgeben, ein Mitbringsel holen. Am Ende hatten die Jungs ein neues Spielzeug und wir sind in ein Café an der Promenade gegessen, weil die Jungs nur am Jammern waren, sie wollen nicht mehr laufen, sie haben Hunger, sie müssen aufs Klo….. Dann hat Papa noch Verpflegung für morgen gekauft, weil wir nur noch Frühstück bekommen, aber erst abends fliegen. Ich habe Briefmarken gekauft und gleich die Postkarten eingeworfen.

Eine halbe Stunde vorm Mittagessen waren wir wieder im Hotel. Natürlich mit bockigen Kindern, die wir auf dem Rückweg tragen mussten. Sie wollten unbedingt in den Pool. Unsre Nerven waren extrem strapaziert. Wir haben sie dazu bringen können etwas zu essen und sind dann gleich umziehen gegangen und ab an den Pool. Vorher habe ich aber Papa klar gemacht, dass ich nicht mehr alleine aufpasse und bespasse und er schlafen kann. Die meiste Zeit konnte ich so mit Moritz verbringen, mit ihm ins Wasser, weil er springen wollte. Max gab sich wie gewohnt mit dem Kinderbereich zufrieden.  Nachmittags, als der größte Teil des Bereichs im Schatten lag, sind wir an Bar, für die Kinder gab es Eis und für uns Alkohol. Ich trinke nicht, ab irgendwie hat es mir gut getan. Danach bin ich wieder auf alkoholfreie Drinks umgestiegen. Wir haben dann Bingo mitgespielt und ich habe gewonnen 😂 die letzte Zahl, die gefehlt hat, war der Geburtstag der Jungs. Also volle Glücksbringer die zwei.

Vor dem Abendessen wollten die Jungs noch auf den Spielplatz, davor mussten wir sie aber erst um bzw anziehen. Ich nutzte dann noch die Zeit um erste Sachen einzupacken, mich zu duschen, aufzuräumen und mich dann auf den Balkon zu setzen. Denn Papa lag auf dem Bett und als er gemerkt hat, dass ich mich hingesetzt habe, fing er an die Luft aus den Schwimmreifen zu lassen. Habe ihm dann geholfen. 

Das Abendessen, das Abendprogramm… Alles sehr stressig, denn die Jungs waren sehr müde. Zweimal musste ich zwischendurch nochmals ins Zimmer um sie sauber zu machen. Man, war ich froh, dass das Programm endlich zu Ende war. Wieder im Zimmer die Jungs bettfertig gemacht um sie gleich ins Bett zu stecken, aber Papa hat dann Koffer gepackt, also habe ich es ihm gleich getan und die Kinderkoffer vollgestopft. Dreckige Wäsche zuerst, dann was noch sauber ist, aber nicht mehr benötigt wird und die Schuhe zu letzt. In meinem Koffer ist jetzt soweit auch alles drin, bis auf Hygieneartikel, die noch nassen Sachen. Rucksäcke der Jungs auch soweit wieder bestückt. Dürfte also morgen alles schnell gehen. Ich freue mich auf zu Hause und das gewohnte Umfeld.

Mo

Sonntag Urlaub Tag 7 (8)

Nach dem Frühstück packen wir den Rest zusammen  und checken aus. Da wir erst um 15.20 Uhr vom Bus geholt werden, beschließen wir die Zeit im Zentrum zu verbringen. Wir tingeln von einem Spielplatz zum anderen, gehen zwischen durch etwas essen und versuchen die Jungs bei Laune zu halten. Kurz nach halb drei sind wir wieder im Hotel und weil wir noch unsere All inklusive Bändchen tragen, gehen wir an die Bar für ein letztes Getränk. Auf der eineinhalb Stunden dauernden Fahrt zum Flughafen schlafen die Jungs und sind also beim Check in fit. Leider ändert sich ihre Stimmung zum Schluß des Fluges und unsere Nerven sind alle angespannt. Um kurz nach zehn sind wir endlich aus dem Heimatflughafen draußen und auf dem Heimweg. Die Kinder habe ich vorher bettfertig angezogen und so können wir sie direkt vom Auto ins Bett tragen. Schnell noch die Koffer auspacken, zumindest die dreckige Wäsche und jetzt noch schnell die Schlussworte dieser Woche schreiben.

Fazit: Urlaub war durchwachsen, aber alles in allem schön. Wird aber auf diese Weise nicht so schnell wiederholt. Es werden wohl noch weitere Möglichkeiten probiert werden um das richtige für und mit den Jungs zu finden. Bzw wird es mit dem älter sein besser.

Bis nächste Woche

Melli 




40/2017 Wochenrückblick

Montag

Da Papa ja mit dem Jahrgang auf Malle ist, muss ich die Jungs in den Kindergarten bringen und weil es dann erst neun Uhr wäre, bis ich auf Arbeit bin, habe ich mir einfach den Tag frei geben lassen 😛
Ich habe mir den Wecker auf sechs Uhr gestellt, weil ich in Ruhe meine Morgentoilette erledigen und dann das Vesper der Jungs vorbereiten wollte. Nun ja, Max (früher klein m) hat mich scheinbar gehört, denn er tappste mir nach ins Badezimmer und somit war meine morgendliche Ruhe nicht mehr vorhanden. Moritz (früher groß M) dagegen schlief noch und ließ sich nicht von uns stören. Eigentlich ist es immer anders rum.

Es hat trotzdem geklappt, beide Kinder waren püntklich kurz vor acht im Kindergarten. Yeah!
Ich bin dann wieder nach Hause und habe Haushalt gemacht. Ihr wisst schon, Wäsche in die Maschine, Staubsaugen, Boden wischen, Fenster habe ich auch geputzt, obwohl das ja mein Mann immer macht, aber mich haben einfach diese Finger und Handabdrücke vom Wochenende gestört, dann habe ich noch drei Körbe Wäsche weg gebügelt. Denn am Wochenende hatte ich definitiv keine Lust, wusste ja, dass ich Montag frei habe und dann in Ruhe alles machen kann. Ach ja, das Bad wurde auch grundgereinigt, die Duschkabine frisch versiegelt und dann hatte ich am Mittags Pause 🙂 Herrlich, wenn die Kinder nicht da sind, dann sind die Arbeiten immer schneller erledigt. Habe dann ein wenig gehäkelt.
Nach dem Kindergarten bin ich dann mit den Jungs einkaufen gegangen. Sie sollten sich ihr Abendessen selbst aussuchen und das haben sie gut gemacht. Es gab Nudeln mit selbstgebackenen Fleischkäse und buntem Salat. Außerdem habe ich ein neues Putzmittel gekauft und hoffe, dass damit der stumpfgewordene Laminatboden wieder mehr Frische erhält. Habt ihr vielleicht einen Tipp? Er sieht mittlerweile wirklich sehr bewohnt und benutzt aus, aber das liegt nicht an Kratzern oder so, sondern er glänzt einfach nicht mehr.

Den Nachmittag haben wir dann mit Streiten, etwas Spielen, sich gegenseitig beißen und schlagen, etwas spielen, mal treten und kneifen und mal ein Buch vorlesen verbracht. Zum Glück habe ich den Vormittag genug Kraft getankt und meine Nerven gestärkt.

Dienstag

Jippih… u, kurz nach sechs ist Moritz wach, fantastisch, und das am Feiertag. Ich kann ihn überreden zu mir ins Bett zu kommen, weil es noch dunkel ist. Kurz drauf kam dann auch Max und wir haben es geschafft bis kurz vor sieben noch liegen zu bleiben. Zum Frühstück wollten beide nichts, also fiel das aus. Dafür ging gleich wieder das Gestreite und Gekloppe los. Zur Zeit ist es ganz extrem und viel, ich weiß gar nicht warum, denn dann spielen sie wieder ganz friedlich und lieb miteinander. Kinder. Gegen halb zehn hatten sie dann Hunger, klar, im Kindergarten ist bis halb zehn freies Vesper und diesen Rhytmus haben sie drin. Also gab es Cornflakes mit Milch und Banane für Moritz und Max bekam seinen heißgeliebten Toast mit Schmelzkäse.
Und wieder wurde sich geprügelt. Ich habe mich im Badezimmer eingeschlossen, in einem Moment als die Kinder vertieft in ihrem Beißverhalten waren und ich unbemerkt verschwinden konnte. Keine zwei Minuten später war Ruhe 🙂 sie sind nach oben gegangen und haben mit den Zugschienen ihrer Lokomotiven gespielt. Das habe ich dann natürlich ausgenutzt und Mittagessen vorbereitet. Sie hatten ja spät gefrühstückt, daher gab es nur die Reste von gestern abend.
Zwischendurch musste ich mal wieder trösten, weil Moritz von Max gebissen wurde und Max von Moritz gekniffen. Ja, so ist das Mutterleben. Herrlich, oder? Komischerweise passiert im Kindergarten zwischen den beiden nichts, da haben sie wahrscheinlich mehr Auswahl an Spielkameraden und vor allem mehr Platz um sich aus dem Weg zu gehen.
Nach dem Mittagessen haben wir uns angezogen und sind zum Sauerkraut holen gefahren. Jedes Jahr am 3 Oktober treffen sich einige Leute und machen dann Sauerkraut. Also das Kraut hobeln und dann in den Gärtöpfen zusammen schlagen. Das ist ein tolles Rezept zum Agressionen abbauen. Aber da Papa dieses Jahr nicht da war und ich nicht mit den zwei dort nebenbei noch beim Kraut machen helfen hätte können, war einer der Freunde von Papa bereit seine Teil zu übernehmen. Ich musste es nach dem Mittag nur abholen bzw den sauschweren Gärtopf ins Auto tragen lassen. Für die Arbeit, die andere für uns getan haben, habe ich den Jungs ne Runde Bier spendiert.
Doch bevor wir wieder nach Hause fahren konnten musste ich erst mit den beiden die Schafe anschauen gehen. Zwei der Tiere sind mittlerweile so zutraulich, dass Moritz kein Problem hatte in das Gehege zu gehen und mit den Tieren zu spielen. Er ist davon immer total begeistert. Max dagegen hat sich weit entfernt aufgehalten, ihm sind Tiere suspekt. Nun ja, jedem das seine.
Als wir gegen kurz nach zwei endlich wieder zu Hause waren, wollten die Kinder unbedingt Wasserfarben malen. Das Wetter war nicht zum raus gehen geeignet, also habe ich das Papier rausgeholt, die Malkittel angezogen, eine große flache Schüssel mit Wasser gefüllt und dann ging es los. Vor lauter Häuser und Bäumen malen haben wir nicht mal mitbekommen, dass Papa wieder zu Hause war. Für jeden von uns hatte er ein Geschenk dabei. Ok, für die Jungs zwei 🙂 Die Kinder waren glücklich ab ihrem Papa und ich hatte den Rest vom Nachmittag fast frei. Ich habe die Sauerei vom Malen aufgeräumt, die Decken und Kissen im Wohnzimmer wieder gerichtet, das Spielzeug oben sortiert und gleich für den Kindergarten aussortiert (der Kindergarten bekommt alle rosa und lila Duplosteine, weil sie zu wenig haben und wir nur vereinzelte durch das Geschenke von gebrauchten, die Jungs sortieren die Farben auch regelmäßig aus, weil es Mädchenfarben sind, also kann ich sie auch hergeben.)
Papa ist mit den beiden dann noch Kontoauszüge holen gegangen und ich habe das Abendessen vorbereitet. Ja, das war der Tag auch schon wieder. Ich bin dann selbst auch früh ins Bett, weil ich Kopfschmerzen hatte und irgendwie auch total müde war.

Mittwoch

Als ich nach Arbeit zu Hause ankam, war kurz drauf auch Papa mit Moritz zu Hause. Er musste ihn vom Kindergarten holen, weil er Bauchschmerzen hatte. Moritz war top fit :-/
Ich habe ihn dann mit zum Einkaufen genommen und dann haben wir zusammen Max abgeholt. Heute war Naturtag im Kindergarten und die Kinder waren im Wald. Max war wieder leidenschaftlicher Sammler und ich konnte so einige Tannenzapfen, Steine und Zweige mit nach Hause  nehmen. Moritz war dann traurig, weil er auch in den Wald wollte. Nun ja, ging ja nicht, weil er „Bauchschmerzen“ hatte. Ich zweifel nicht an seiner Aussage, ich tippe einfach drauf, dass er aufs Klo musste und nicht konnte. Er ist da ein wenig empfindlich. Besonders wenn er zu wenig trinkt, bekommt er Probleme mit dem Stuhlgang.
Der Nachmittag brachte mich an meine Grenzen. Ich weiß nicht, ob es am Vollmond liegt oder an was sonst. Aber die beiden konnten nicht friedlich miteinander umgehen. Es wurde sich fast nur gestritten und geprügelt. Es ging sogar soweit, dass Max die Ofentür mit der Kante an den Kopf bekommen hat, weil sie sich darum gestritten haben, wer das Licht im Ofen anmachen darf um zu sehen, wie weit der Käse auf dem Kartoffelgratin geschmolzen ist. Zum Glück konnte ich gleich reagieren und verhindern, dass es aufplatzt und blutet. Eine weitere Schramme am Auge.
Moritz war dann so geschockt, dass er sich ca eine halbe Stunde zusammen reissen konnte. Aber pünktlich zum Abendessen ging es dann weiter.
Ich habe sie dann ins Bad gesteckt und Bett fertig gemacht, am liebsten hätte ich beide mit den Köpfen zusammen gestossen. Sie haben sie gegenseitig die Zahnpaste auf die Kleidung geschmiert, an Haaren gezogen, geschubst… Solche Tage sind zum davonlaufen.
Hab sie dann vor den Fernseher gesetzt und Feuerwehrmann Sam ansehen lassen, endlich war Ruhe. Die Küche konnte aufgeräumt werden, das Bad in Ordnung gebracht werden und selbst ich hatte dann noch Zeit zum Duschen. Yeah!
Ab ins Bett mit den beiden, ich wollte nicht mehr. Und dann kam Papa. Er hat ihnen noch Gute Nacht gesagt und dann angefangen seinen Koffer auszupacken und rum zu räumen, im Keller Flaschen sortiert und so weiter. Ende vom Lied um viertel vor acht haben die beiden immer noch nicht geschlafen 😦
Erst als Papa endlich ins Büro gegangen ist und es leise im Haus wurde, war dann nach 5 Minuten Ruhe und ich konnte auch ins Bett.
Vollmond, meine Tage vor den Tagen und diese Kinder machen mich gerade echt fertig und obwohl ich soooo müde bin, schlafe ich mal wieder richtig schlecht.

Donnerstag

Nein, heute war es auch nicht besser. Nun ja, ein wenig. Sie haben sich nicht so viel gestritten, aber das lag nur daran, dass Moritz sich einfach ins Bett gelegt hat um Mittagsschlaf zu machen. Er ist eben doch mein „Pennerkind“ ❤
Ich habe ihn schlafen lassen, in der Zeit habe ich dann schnell den Korb Wäsche weg gebügelt. Das erste Mal, dass die meiste Wäsche von meinem  Mann war 😀
Dann musste Moritz geweckt werden, denn sonst geht es heute abend nicht ins Bett. Wobei mir das eigentlich egal ist, denn ich gehe in den Kindergarten zum Basteln und Papa kann sich dann rum ärgern.

Basteln im Kindergarten für einen Verkauf auf dem Krämermarkt.

Von neun eingetragenen Müttern waren einschließlich mir fünf da und drei Erzieherinnen. Die Vorarbeit wurde bereits vor zwei Wochen von einer anderen Gruppe erledigt. Für uns war heute die Aufgabe je zehn Füchse und Dachse zu bemalen. Zu Beginn griff sich also jede Mama ein ausgesägtes Tier und ich befürchtete schon, dass wir hier nie wieder raus kommen. Ich machte den Vorschlag, dass wir uns die Arbeit teilen. Eine macht Umrandungen, die nächste malt aus, dann Augen und so weiter. Diese Idee wurde gern angenommen, weil nicht jede Mama mit dem Pinsel begabt ist. Wir schafften also bis um 22.00 Uhr (Beginn war 18.30) die Tiere komplett  zu bemalen. Nebenbei haben die Erzieherinnen Zahlen für Adventskränze bemalt und die Holzpflöcke, auf denen die Tierchen befestigt werden, zu verzieren.
Nun fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, die dann noch andere übernehmen müssen. Wir Mütter waren ganz stolz, dass wir es geschafft haben, alle komplett zu bemalen.
Als Dank dürfen wir uns von den Dingen, die auf dem Markt zu  Gunsten des Kindergartens verkauft werden, etwas reservieren, so dass die Helfer auch in den Genuß kommen, von dem gewerkelten zu erwerben.
Ich wurde dann noch gefragt, ob ich nicht auch beim Verkauf helfen möchte. Ich verneinte freundlich, ich würde noch eine Kuchenspende machen und mich an dem Stand dann arm einkaufen 🙂

Fazit:
Es war ein schöner Abend mit netten anderen Müttern, aber ein wenig Enttäuscht war ich schon von der Anzahl der Hilfsbereiten, Denn mal ehrlich. Wenn es über 60 Kinder (ohne Krippenkinder) gibt, dann gibt es doch mindestens 25 bis 30 Mütter, wenn man von einem Schnitt von 2 Kindern ausgeht.
Ist bei euch die Beteiligung auch immer so gering?

 Freitag

Heute wartete bereits ein Päckchen auf uns als wir mittags vom Kindergarten heim kommen. Papa hat Kinderkoffer bestellt, allerdings kam nur einer, und um diesen gab es es Freude und dann Streit. Ich konnte die Jungs dazu bewegen noch mit mir einkaufen zu gehen, solange die Maschine die erste Ladung Wäsche macht. Der Rest vom Tag war wirklich stressig, nur wieder Gezanke. Und als am Abend dann klar war, dass der zweite Koffer nicht geliefert wird, war es ganz aus. Max hat den Koffer für sich beansprucht und ich habe dann Moritz versprochen, dass ich mit ihm morgen gleich einen kaufen gehe.

Als die beiden dann endlich geschlafen haben, durchsuchte ich das Internet nach Kofferhändlern in der Umgebung und schrieb die Telefonnummern raus.

Samstag

Moritz wollte gleich um sieben los um seinen Koffer zu kaufen. Da die Läden alle erst um neun Uhr aufmachen, war nicht nur meine Geduld gefragt. Aber wir hatten Glück. Gleich der erste und nächstgelegene Laden hatte welche. Nicht die gleichen, kleiner und so, aber die beste Lösung. Moritz war glücklich und ich erst. Max ist mit Papa mit gegangen und Moritz und ich sind Koffer aussuchen gegangen. Es wurde ein Käfer statt Biene oder Tiger.

Dann schnell wieder nach Hause und Haushalt machen. Ausserdem musste die Wäsche gemacht werden.

Als Papa und Max wieder zu Hause waren, ging es ans Koffer packen und neben bei habe ich die Fleischbrühe für das morgige Mittagessen gemacht.

Sonntag

Heute war der große Tag. Wir sind in Urlaub geflogen, auf Mallorca. Morgens noch alles erledigen, dann schnell Mittagessen und los.

(Nachtrag: Es war stressig. 

Die Kofferabgabe: in der Schlange stehen war so ganz nichts für die beiden. Und zwischendurch muß man mit ihnen auch noch aufs Klo. Also war einer allein mit vier Koffern und einem Kind. 

Die Zeit zwischen Kofferabgabe und Check in. Zum Glück gibt es eine tolle Besucher Plattform, wo die Jungs über ne Stunde selbst Flugzeuge „gefahren“ sind und wir uns die Füße in den Bauch gestanden haben. 

Boarding: wieder Schlange stehen… Nein, wir haben gesessen und gewartet, bis die Schlange zu Ende war. Plätze waren ja reserviert. 

Flug: für mich Stress, weil ich den Druckausgleich nicht gut hinbekomme, durch mein vernarbtes Trommelfell. „mein“ Kind war lieb und hat sich mit den mitgenommenen Dingen beschäftigt. Papa hatte etwas mehr Probleme mit Moritz. Selbst schuld, habe nicht umsonst die Rucksäcke der Jungs bestückt. 

Ankunft: ganz easy, Kinder zwar müde aber ging alles recht fix 

Fahrt zum Hotel: Kinder eingeschlafen auf den letzten Minuten 😕

Hotel: Kinder natürlich fit, check in dauert ewig. Aber wir bekommen dennoch was zu essen um 22.00 Uhr. Dann wird noch gespielt und das All inklusive Paket mit Bier und Cocktail genutzt) 

Jetzt sind wir endlich im Hotel und genießen noch schöne 23 Grad. Da die Kinder auf dem Weg hier her im Bus geschlafen haben, wird es wohl noch ein wenig dauern bis wir ins Bett kommen.

Bis nächste Woche

Melli 

39/2017 Wochenrückblick 

Montag

Ich habe die Jungs zu Fuß mit Bollerwagen vom Kindergarten abgeholt, dass Wetter muss man einfach ausnutzen, solange es schön ist. Wir sind dann Kastanien sammeln gegangen, so dass wir alles an Herbst zum basteln zu hause haben.

Um kurz nach halb fünf waren wir dann en daheim und ich musste gleich los legen und mit ihnen die gefundene Rinde verschönern. Sie haben entschieden , was wohin muss und ich durfte dann mit der Heißklebepistole alles fest machen. Als endlich alles drauf war, haben die beiden dann unseren Eingang dekoriert. Mais und kleine Rinde musste auch noch mit drauf. Wie im Kindergarten.

Während ich dann die Basteleiüberreste beseitigt habe und das Essen auf den Herd gestellt habe, wurde wieder fleißig im Haus ein Nest gebaut.

Müde sind beide aber immer noch nicht und so toben wir noch rum, dass die Fenster wackeln. Während des Sandmännchen sprang ich dann noch unter die Dusche. Jetzt warte ich drauf, dass der Schlafsand wirkt und ich auch endlich ins Bett komme.

Dienstag

Mal wieder bin ich mit den Jungs nach dem Kindergarten ins Wildgehege gegangen, weil das Wetter gut war und ich nicht zu Hause bleiben wollte. Zuerst sind wir auf den großen Spielplatz zum Rutschen gegangen und als sie genug hatten, sind wir dann zu den Tieren. Dort haben wir eine ehemalige Nachbarin getroffen und ihre zwei jüngsten Kinder. Zusammen sind wir dann durch gelaufen. Fanden wir beide gut, dass wir nicht alleine laufen mussten.

Danach war es für uns alle Zeit nach Hause zu gehen, wir haben dann Bratkartoffeln gemacht und die beiden haben ausnahmsweise mal keinen Kuschelplatz gebaut.

Sehr schnell sind beide heute eingeschlafen und es wurde ein entspannter Abend.

Mittwoch

Yeah, endlich Wochenmitte. Nach der Arbeit geh ich schnell einkaufen und frage mich, was um Himmelswillen die Summe rechtfertigt, die ich bezahlen muss. 😯

 Die beiden wollten gar nicht mit mir mit kommen, als ich sie vom Kindergarten abgeholt habe. L ist nämlich jetzt als Auszubildende da, sie mögen die beiden ganz arg. Sie hat schon früher immer wieder mal bei Dorf oder Vereinsfesten ein Auge auf die Jungs gehabt.

Endlich zu Hause wollen sie draußen bleiben. Ok, fand ich auch besser. Und so weiter gesandelt, Sandkuchen gebacken, mit dem BobbyCar gefahren, dem Nachbarn beim Schotter abladen geholfen… Ich hatte meine liebe Mühe die beiden zum Abendessen ins Haus zu bekommen, erst als sie gehört haben, dass es gebackene Äpfel mit Zimt gibt, ging es recht schnell.

Wir waren recht spät mit allem dran und haben es gerade noch zum Sandmännchen geschafft. Ich habe mich danach aber nicht zu ihnen ins Zimmer gelegt, sondern gesagt, ich komm nach, wenn ich aufgeräumt habe. Sie haben dann zehn Minuten später schon geschlafen, geht also auch ohne mich 😆

Ich liebe den Herbst, sind die Farben nicht wundervoll? 

Donnerstag
Heute waren die Jungs total müde nach dem Kindergarten und wollten gleich ins Bett. Aber als ich ihnen gesagt habe, daß Frau Nachbarin Geburtstag hat und sie erst Geschenke und Glückwünsche überbringen sollten, waren sie wieder total fit. Sie sind auch gleich dort geblieben um mit den Kindern zu spielen. Meine Einwände wurden von allen zurück gewiesen und ich habe sie machen lassen. Die „freie“ Zeit habe ich dann zum Aufräumen und saugen genutzt. Immer wieder bin ich rüber um nach ihnen zu schauen, denn ich wollte nicht unbedingt dass Frau Nachbarin auch noch auf meine aufpassen muss, wenn sie noch Gäste bekommt. Ich wurde immer wieder beruhigt, also habe ich versucht es zu genießen. Papa kam früher heim, weil er noch seinen Koffer richten musste den Wochenendausflug mit dem Jahrgang auf Mallorca. Prompt bekommt M mit, wie er packt und fängt mit toben an. Er hat furchtbar Angst, dass jemand von uns ohne ihn weg geht. Die Woche Abwesenheit von mir hängt immer noch nach. 
Ich koche für M, was er sich wünscht. Zur Zeit will er viel Meeresfrüchte und Fisch. Also gab es Garnelen in Paprika, Lauchgemüse mit Tomatenreis. Es blieb nichts übrig. 

Das einschlafen wurde zur Tortur und ich habe es geschafft, dass M kurz nach halb acht geschlafen hat. Dann musste ich mich auf den Weg zum ersten Elternabend machen. Ein Thema für sich…. 

Freitag 

Um halb fünf kam M Tränen überströmt und suchte mich. Er schlief auch nicht mehr ein und wollte mich nicht zur Arbeit gehen lassen. Nach über ner halben Stunde Verspätung bin ich gegangen und habe ihn Papa überlassen. Ich hatte ihn ja gewarnt und gesagt, er soll seinen Koffer heimlich packen. 
Auf dem Heimweg habe ich bestellte Pizza von  unserem Lieblingsbäcker geholt und dann die Kinder. 

M hat dann noch Mittagsschlaf gemacht. Den Rest vom Tag verbrachten wir wieder draußen, zwischen durch habe ich Betten frisch bezogen. 

Samstag 

Der Morgen begann mit schönem Wetter. Ich habe die Jungs geschnappt und bin Schuhe kaufen gegangen. Sechs Paar haben wir gekauft. Ein mittleres Vermögen hat der Spaß gekostet, aber was muss, dass muss. Danach noch schnell den Wochenendeinkauf erledigt. Wieder zu Hause habe ich das Wetter genutzt um im Garten zu arbeiten und die Kinder haben zusammen mit den Nachbarn mal bei uns, mal drüben gespielt. Pünktlich zum Mittagessen fing es an mit regnen und wir mussten den Rest vom Tag im Haus verbringen. Mit puzzlen, malen, streiten, baden, sich prügeln…. Meine Nerven sind blank und ich genieße jetzt die Ruhe, nachdem wir fast eine Stunde gebraucht haben um einzuschlafen, weil Papa nicht da ist. 

Sonntag

Morgens klettert M zu mir ins Bett und erzählt mir kuschelnd von seiner Nacht. Kurz drauf kommt auch m, weil er nicht alleine im Zimmer sein will. Wir kuscheln dann alle noch ein wenig. Dann geht’s gleich zum Frühstück, dabei fällt den beiden noch ein, dass sie erst aufs Klo müssen. 

Nach dem Frühstück schleppen sie alle ihre Kissen und Decken nach oben und bauen auf dem Gästebett ein Kuschelplatz und schauen sich Bücher an. Die Zeit nutze ich um Klarschiff zu machen und das Mittagessen vorzubereiten. Ich mach Spirelli Nudeln mit der Maschine, weil m sie sich gewünscht hat. Dann schneide ich den Kürbis und telefoniere mit Oma. Sie kommt mit Z und Klein L zum Mittagessen und danach wollen wir ins Schwimmbad. 

Die Kinder wollen Kuchen und wir haben noch so viele Äpfel von meiner Schwester, dass ich einen schnellen Apfelkuchen aus geraspelten Äpfeln und Pudding backe. Oma ist dann auch da und wir kochen gemeinsam. Sie macht den Salat und ich die Nudeln, den Kürbis und die Putensteaks. Aus einem angefangenen Parmesan und Gemüsebrühe wird dann noch schnell eine Soße gezaubert. 

Die Kinder essen brav von allem etwas und wollen dann spielen. Das nutzen wir um die Küche auf zu räumen und die Schwimmtasche zu packen. Auf geht’s. 

Im Schwimmbad wurde gerutscht und getobt und es war überraschend wenig los, so dass wir viel Platz hatten. Auf dem Heimweg sind sie nicht eingeschlafen, obwohl sie sehr müde waren. Wir haben dann schnell gegessen und uns Bett fertig gemacht. Sie haben dann noch ferngesehen und ich habe die Taschen ausgepackt und alles aufgeräumt. Dann habe ich die schlafenden Kinder ins Bett getragen. 

Jetzt genieße ich den Abend mit dem ersten Schwarzwald Tatort und dann werde ich mich schlafend auf morgen vorbereiten. 

Gute Nacht und bis nächste Woche 

Melli

Entwicklung

Seit die Jungs im Kindergarten sind, machen sie einen Entwicklungssprung nach dem anderen. Es geht mir eigentlich zu schnell und dennoch bin ich total fasziniert davon, wie ich mit bekommen darf, wie sich sich entwickeln und in welche Richtung ihre Entwicklung verläuft.

Heute möchte ich euch mal wieder ein wenig erzählen.

Rollenspiele

Manchmal sitze ich einfach nur schmunzelnd in der Ecke und denke mir, wie gut sie uns nachahmen und wie sehr ich unser eigenes Verhalten vorgespielt bekomme.

M: Du bist Mama und ich bin Papa.
m: Nein, ich bin Papa, du bist Mama.
M: Aber m, ich bin größer, also bin ich Papa.
m: M (er zieht dann den Namen extrem lang) ich seh gar nicht aus wie Mama, du bist Mama.

Diese Diskussion findet regelmäßig statt und endet meist darin, dass beide dann Papa sind. ❤ Und dann wird gekocht, die Kuscheltiere ins Bett gebracht und ihnen vorgelesen, es wird geschimpft, weil nicht aufgeräumt wird und so weiter. Es sind die wenigen Momente bzw. Zeitspannen, in denen beide miteinander fürsorglich umgehen und an einem Strang ziehen.

Wenn dann S oder L da waren und am Sandkasten wurde gekocht oder im Spielhaus gespielt, gab es auch diese Diskussionen, allerdings ist dann niemand auf die Idee gekommen, dass die Mädels ja dann Mama sein könnten. Nein, die Mädels wurden dann immer zur Oma oder zum Kind. Sollte mich das traurig stimmen oder verwundern, dass es keine Mama geben soll bei den Rollenspielen?

Haustiere:

M geht mit Tieren anders um. Er geht auf sie zu, streichelt und füttert gern. m dagegen isst das Tierfutter am liebsten selbst und macht einen großen Bogen um Tiere, die nicht hinter einem Zaun stehen. Ist ok, man muss ihn nicht dazu drängen. Die Beiden spielen oft Hund, sprich m ist „Wuffi“ und bekommt dann eine Leine. (Hierzu habe ich eine gebastelt, die wie ein Rucksack getragen wird und hinten die Leine dran kommt, so ähnlich wie diese Kinderleinen, dass die Kinder nicht weglaufen können. Schien mir am sichersten wegen der Gefahr des Strangulierens) Hier ist m ein vorbildlicher Hund, er macht Kunststücke, lässt sich streicheln, kommt schnüffeln. Und M gibt einfach ein tolles Herrchen ab.

Bestimmen:
Was ich aber sehr oft bzw fast immer feststelle, M will bestimmen. Er will den Ton angeben, er will bestimmen, was und wie gespielt wird. Das diese zu Konflikten führt, könnt ihr euch sicher denken. Denn m ist der dominantere der beiden, hat in den meisten Dingen die Nase vorn und ist in vielen Dingen M einen Schritt voraus. So lässt sich m drauf ein, dass M sagt, wo es lang geht, wenn er gute Laune hat und dann ist es ein friedliches Miteinander. Oder aber m zeigt M gewaltig seine Grenzen auf. In jeder Hinsicht. Und das bedeutet Schreierei, aus Wut, aus Schmerz, aus Zorn. Diese Situationen enden meist damit, dass M heulend bei mir ist und m sich in eine der Ecken zurück zieht, die ich für die Kinder eingerichtet habe und sich allein beschäftigt.

Korrigieren:
So wie M immer bestimmen will, so zeigt m ihm sehr gerne seine Defizite auf.

Motorisch: m kann sich überall hochziehen und festhalten, er liebt es die Treppe am Treppengeländer hochzuklettern statt die Treppen zu nutzen. Oder jede Kante, bei der es möglich ist, wird genutzt um sich in Klimmzugmanier hochzuziehen und dann die Beine zwischen den Armen zu schieben, als ob er eine Rolle machen will. Ihr kennt das sicher aus eurer Kindheit, wenn man am Spielplatz an den Stangen geturnt hat.
M ist schwerfälliger, bzw besitzt diese Kraft nicht. Er ist auch kräftig, sicher, aber im fehlt einfach diese Leichtigkeit um solche Kunststücke zu machen.

Sprachlich:
Situation: Papa kommt nach Hause, Kinder stehen am Fenster und schauen zu

M: Papa kommt nach Hause, da ist ihr Auto.
m: Das heißt sein Auto, Papa ist kein Mädel.

M: Gell Mama das ist euer Haus.
m: Das ist unser Haus M, unser. Das gehört uns, nicht anderen.

.
.
.

Das könnte ich weiter fortsetzen. Aber genau das ist auch, was die Kindergärtnerinnen immer wieder sagen. m ist sprachlich so fit, dass seine Aussprache deutlich und klar ist und er grammatikalisch gesehen kaum noch Fehler macht. Und nein, ich korrigiere die Kinder nicht. Ich rede einfach normal mit ihnen, M nuschelt und manchmal hab ich auch das Gefühl er lispelt. Außerdem fängt M an mit stottern, weil er einfach schneller reden will als er denken kann (Hat er von mir 😛 ) aber alles soweit altersgerecht und normal. Fremde Menschen verstehen ihn, auch wenn er Dialekt spricht und ich kenne ältere Kinder, die weit aus schlechter sprechen. (Ich schweife ab)

Wie ihr seht, es sind wirklich zwei grundverschiedene Kinder und vielleicht ist dem einem oder anderen aufgefallen, dass ich das Wort „Zwillinge“ für die beiden kaum bis gar nicht mehr nutze. Denn ich sehe sie nicht mehr als Zwillinge. Denn mit dem Begriff Zwillinge verbindet die beiden nur das Geburtsdatum in meinen Augen. Für mich sind es einfach nur Geschwister, die das Glück haben, gleich alt zu sein. Und ich habe das Glück, dass ich die beiden direkt vergleichen kann und ich nicht überlegen muss wie war M als er so alt war wie m, was ist anders. Ich sehe es jeden Tag und ich liebe es.

 

Bis zum Wochenrückblick
Melli

 

38/2017 Wochenrückblick 

Montag

Morgens versichert sich M nochmal bei mir, dass ich mittags auch wieder da bin und die beiden vom Kindergarten hole. Dann legt er sich wieder zum Schlafen. 

Als wir vom Kindergarten zu Hause waren, haben die Jungs erstmal wieder einen Kuschelplatz im Wohnzimmer gebaut, während ich das Haus gesaugt habe. Alle auffindbaren Decken und Kissen wurden verteilt und dann lagen wir mitten drin und ich musste Geschichten erzählen. 

Erst als ich kochen musste, spielten die beiden mal alleine. Kartoffel Karotten Brei mit Salat, heller Soße und Würstchen habe ich zustande gebracht. 

Während Rabe Socke und Sandmännchen brachte ich die Küche in Ordnung. Das Wohnzimmer haben bereits die Jungs aufgeräumt, sonst hätte es kein Fernsehen gegeben. 

Nun liegen wir im. Kinderzimmer und ich warte während des Schreibens, dass die beiden einschlafen. 

Dienstag

Heute morgen ist mir mein linkes Abblendlicht kaputt gegangen, also musste ich nach der Arbeit erst noch schnell in die Werkstatt. So fehlte die Zeit um allein einkaufen zu gehen. 

Die Jungs wollten Apfelmus machen, weil sie auch im Kindergarten welches gemacht haben. Also haben wir nach dem Kindergarten und noch schnell einkaufen die  Birnen und Äpfel geschnitten. Alles Bio Obst aus dem Garten meiner Schwester. Nachdem das Obst gekocht und püriert war, haben wir es in Gläser gefüllt und den Rest gegessen. Mhm, lecker.

Dann hat sich m beim toben noch ein kleine Wunde zugezogen, weil er gegen die Ecke einer Schublade gelaufen ist. Zum Glück nur ein kleines Aua und ich konnte ihn schnell mit einem Pflaster trösten. Wir haben dann die Reste von gestern gegessen, allerdings heute mit Spiegelei statt Würstchen. Wobei die Kinder nur das Gelbe gegessen haben.

Vor dem Sandmännchen mussten wir erst wieder alle Decken und Kissen aufräumen, weil sie wieder ein großes Lager gebaut haben.

Mittwoch

Um drei hätten wir den Termin mit dem Heilpädagogen, und ich muss nicht viel erzählen. Ich kopiere einfach mal die Nachricht, die ich an J geschickt habe, als sie sich nach dem. Gespräch erkundigt hat:

„Es war gut, war ja nur informativ. Werden m jetzt beobachten lassen von seiner Frau und dann gibt es ein weiteres Gespräch, ob und wenn ja, was gemacht wird oder wir nur Tipps bekommen. Denn was ich meine bei Herr  raus gehört zu haben, dass er nichts ungewöhnliches gehört hat oder die Entwicklung von m nicht normal wäre, eher sogar drüber.“

Ja und dann bereits vier Uhr als ich endlich mit den Kindern zu Hause war. Wir haben dann noch draußen gespielt bis Oma kam. Dann konnte ich aufräumen und kochen. Die Stunde vom Gespräch hat gefehlt und ich konnte nicht so viel erledigen wie sonst bzw war im Zeitplan hinter her. Die Kinder mussten dann eine alte Folge vom. Sandmännchen schauen und ich konnte erst duschen gehen, als sie endlich geschlafen haben.

Donnerstag

Das Wetter war super und wir sind nach dem Kindergarten in den Garten. Der Rasen musste unbedingt gemäht werden, drei Wochen war das letzte Mal her. Dann haben wir noch die BobbyCars gewaschen und neue Straßenmarkierungen für ihre Rennstrecke gemalt.

Zwischendurch habe ich Wäsche gewaschen, das Abendessen vorbereitet und noch schnell gesaugt.

Jetzt liege ich hier im Kinderzimmer und warte darauf, dass m endlich einschläft. Er hat mit Papa und M vor dem Schlafen gehen getobt, und während M dann müde wird, bewirkt es bei M genau das Gegenteil.

Freitag

Gleich nach dem Kindergarten fahren wir direkt nach BD um uns mit J zu treffen, sie war so lieb und hat uns Matschklamotten zurück gelegt, die ich nie im Leben noch bekommen hätte Dank meiner Arbeitszeiten. Wir waren beim goldenen M Mittag essen und haben dann die Jungs in dem Spielturm rutschen lassen, während wir in der Sonne noch nen Kaffee getrunken haben.

Anschließend waren wir noch in einem großen Spielzeugladen und weiß nach den Jungs gegangen wäre, würde uns der gesamte Inhalt des Ladens jetzt  gehören😅

Samstag

Heute war Fußball Tag, für uns alle. Ich habe morgens schnell den Haushalt geschmissen, Papa hat die Jungs in der Zeit beschäftigt. Dann sind wir gemeinsam mein Auto putzen und umbauen gegangen. Die Kindersitze kamen auf die hintere Bank, in der mittleren bauten wir den Sitz in der Mitte aus. Papa hat die Scheiben gereinigt und ich habe gesaugt. Dann hat Papa Mittagessen gekocht und Mama durfte mit den Kindern Murmelbahn spielen.

Um kurz nach zwölf sind wir dann los um unsere Mitfahrer zu holen und zum S-Bahnhof zu fahren. Der Zug war jeweils auf Hin- und Rückfahrt voll, so dass die Jungs einfach auf die Gepäckablage ausgewichen sind 😂

Beim Spiel selbst war für sie das Essen und trinken viel interessanter und scheinbar für einige Zuschauer waren unsre Jungs statt dem Spiel sehenswert. M wollte dann noch Riesenrad fahren, weil gerade Volksfest ist, aber zum Glück wurde er beim laufen vom Stadion zum Bahnhof von dem ganzen Trubel abgelenkt.

Auf dem Heimweg ist M dann auch eingeschlafen und ich wollte ihn nicht durch das Zuschlagen der Fahrertür wecken, was die Folge hatte, dass ich mir beim Festhalten den Daumen eingeklemmt habe 😨

M wurde ohne umziehen direkt ins Bett gebracht und m musste überredet werden, sich erstmal umzuziehen.

Sonntag Wahlsonntag

Bis um acht habe ich es alle schlafen lassen und die Stunde Ruhe genossen. Dann war volles Programm angesagt. Frühstück, aufräumen, spielen, backen, kochen…

Nach dem Mittagessen sind wir dann spazieren gegangen, denn ich wollte Bastelmaterial sammeln um Herbstdeko zu machen. Also haben wir eine große Runde um unseren Ort gedreht. Dabei sind wir am Haus vorbei gekommen, in dem Kindergartenfreundinnen der Jungs wohnen, welches zufällig gleich neben dem Wahllokal ist. Die Kinder wollten kurz Hallo sagen und daraus wurde dann ein netter Nachmittag bei Familie J.

Papa ist zwischendurch wählen gegangen und ich nach ihm, obwohl wir die Jungs auch dort hätten lassen können um gemeinsam zu gehen.

Gegen 18 Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht, denn die ersten Hochrechnungen wollten wir sehen. Ich habe dann die Jungs noch schnell gebadet und Abendessen gemacht.

Die beiden waren leider vom Tag so aufgedreht, dass ich jetzt bereits ne dreiviertel Stunde dabei bin, dass die beiden einschlafen.

Gleich werde ich noch ein wenig zu den Wahlen fern sehen und einfach nur den Kopf schütteln….

Bis nächste Woche

Melli 

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